Leserbrief zur Parksituation in Mettmann "Mettmann ist eine Falschparker-Zone"

Mettmann · Zum Falschparken in Mettmann erreichte uns folgende Leserzuschrift.

"Schon oft wurde darüber berichtet. Aber ändern tut sich nichts. Das Ordnungsamt scheint überfordert. Oder eben einfach unterbesetzt. In Mettmann wird geparkt, wo gerade Platz ist. Viele Fahrzeugführer scheuen augenscheinlich selbst den Fußweg von 100 Metern. Gut zu beobachten ist dies in der Innenstadt. Schon bei Tag wird zum Beispiel die Straße Am Königshof nicht nur als Abkürzung genutzt, und mit überhöhter Geschwindigkeit durchfahren. Sondern tagtäglich zur Parkzone gemacht. Aber gegen Abend, wenn es dunkel wird, sieht man täglich diverse Fahrzeuge dort stehen. Meist in unmittelbarer Nähe zu einem dortigen Restaurant.

Auch die Schulstraße ist eine typische Stelle, die anscheinend zur Missachtung des im 'Verkehrsberuhigten Bereich' untersagten Parken einlädt. In den vergangenen Tagen war auch die Neanderstraße in der Presse, weil dort Fahrzeuge widerrechtlich vor einer Bar abgestellt wurden. Heute bin ich am frühen Abend, wie so oft, wegen eines Termins über Jubiläumsplatz und Freiheitstraße gelaufen. Auf dem Jubiläumsplatz wird ja eh regelmäßig 'angeliefert'. Aber wie waren noch die dort auf einem Schild angegebenen Zeiten zur Anlieferung? Scheint niemanden zu interessieren. Auch nicht, wenn dort abends fast immer das gleiche Fahrzeug steht.

Auf der Freiheitstraße scheint es mittlerweile auch üblich, gleich mit dem PKW vorm Restaurant oder Kiosk zu parken. Doch was tut das Ordnungsamt? Oder besser - was kann es tun? Die Kassen sind leer, und ein paar Extraschichten somit wohl nicht möglich. Oder sollte es vielleicht doch daran liegen, dass Mettmann nicht die letzten Menschen verlieren möchte, die etwas Geld in der Stadt lassen?

Sicher ist: Wenn nicht endlich mal durchgegriffen wird - auch am Abend und in der Nacht - wird es bald 'für jeden' völlig normal sein, in Mettmann zu parken wo gerade Platz ist. Aber dann sollte die Stadt bitte nicht über diejenigen meckern, die man sich hat daran gewöhnen lassen."

Wolfgang Arnold, Mettmann

Hinweis

Die in Leserbriefen geäußerte Meinung gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem sinngemäße Kürzungen vor.

(Schaufenster Mettmann)
Meistgelesen
Kochen verbindet Nationen
Bürgerverein Metzkausen und Projekt Mitleben kochen gemeinsam mit Flüchtlingsfamilien Kochen verbindet Nationen
Neueste Artikel
Zum Thema
Lohn fürs Sportabzeichen - 3000 Euro
Belohnung für Bewegung
GGS Herrenhauser Straße erhält 3000 Euro für Sportabzeichen-TeilnahmeBelohnung für Bewegung
Aus dem Ressort