Gefahr war im Verzug, deshalb musste schnell reagiert werden. Ein „ErdStrahl“ ist angefahren und verbogen worden. Der Verursacher ist unbekannt. Die „ErdStrahlen“ wurde zum 1100-jährigen Stadtjubiläum Mettmanns im Jahr 2004 vom Künstler Reinhard M. Görs entworfen und gehen auf eine Idee der Gesellschaft Verein zu Mettmann (GVM) zurück. Das Kunstwerk soll den Dreiklang von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft widerspiegeln. Durch eine Holographie-Oberfläche auf den schrägen Vierkantprofilrohren wurde das Licht in die Spektralfarben des Regenbogens zerlegt. Durch Witterungseinflüsse ist die Holografie-Oberfläche allerdings komplett zerstört worden.
Der Künstler ist informiert worden, dass seine Installation aus Sicherheitsgründen abgebaut werden musste und dass sie nun erst einmal eingelagert wird. Die Stadt wird mit ihm das weitere Vorgehen besprechen. Ziel ist es, für das Kunstobjekt einen neuen Standort in der Stadt zu finden.
Die Installation sowie die großen Kalksteinfelsen, die um das Kunstwerk lagen, sollen wegen der Nutzung des Jubiläumsplatzes als Markt- und Kirmesstandort dort nicht wieder aufgestellt werden, da eine zuverlässige Verkehrssicherung auf dem Platz nicht gewährleistet werden kann.