Ziel ist es, die Qualität der Spielangebote deutlich zu verbessern und diese langfristig finanziell sowie betrieblich abzusichern. Vor diesem Hintergrund wird die Stadt bis zum Abschluss des Spielplatzkonzeptes keine größeren Neuanlagen oder umfassenden Umgestaltungen einzelner Spielplätze umsetzen. Erforderliche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs erfolgen selbstverständlich weiterhin. Aktuell über 90 Spielplätze Ausgangslage für das Konzept ist, dass Mettmann mit derzeit über 90 Spielplätzen im Vergleich zu ähnlich großen Städten eine deutlich überdurchschnittliche Anzahl an Standorten aufweist. Diese hohe Zahl führt dazu, dass viele Spielplätze nur eingeschränkt ausgestattet sind und qualitativ nicht den heutigen Anforderungen entsprechen. Ziel des Spielplatzkonzeptes ist es daher, die Anzahl der Standorte spürbar zu reduzieren und die verbleibenden Spielplätze dafür deutlich aufzuwerten. Künftig sollen weniger, dafür aber besser ausgestattete, sichere und attraktive Spielplätze zur Verfügung stehen. Dabei wird ausdrücklich darauf geachtet, dass das gesamte Siedlungsgebiet weiterhin wohnortnah mit Spielplätzen versorgt ist und keine Unterversorgung entsteht.
Gleichzeitig sollen Überkapazitäten vermieden werden. Ergänzend zu den wohnortnahen Spielplätzen sieht das Konzept die Entwicklung einzelner besonders attraktiver Standorte vor, die eine überörtliche Anziehungskraft entfalten. Beispiele hierfür sind der Mehrgenerationenspielplatz am Steinbruch oder der Spiel- und Freizeitbereich am Stadtwald, die bereits heute über den unmittelbaren Stadtteil hinaus genutzt werden.
Die Verwaltung arbeitet derzeit intensiv an der Erarbeitung des Spielplatzkonzeptes. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Nach Abschluss wird das Konzept den politischen Gremien zur Beratung vorgelegt. Für ausgewählte Spielplätze sind zudem Bürgerbeteiligungen vorgesehen, wie etwa an der Max-Ernst-Straße. Die Stadt bittet um Verständnis, dass bis zur Vorlage dieses gesamtstädtischen Konzepts größere Einzelmaßnahmen zurückgestellt werden. Ziel ist eine langfristig tragfähige, qualitativ hochwertige und ausgewogene Spiellandschaft für Kinder, Familien und alle Generationen.