Die Rückkehr der Sternensinger „Das zeigt, was möglich ist, wenn man gemeinsam anpackt“

Mettmann · Rund 100 Kinder sangen im Rathaus das Lied „Stern über Bethlehem“ und brachten den traditionellen Segensspruch über der Tür des Ratssaals an.

Ein Sternsinger wird hochgehoben, damit er den Segensspruch auf dem Türrahmen anbringen kann.

Foto: privat

In der Familienmesse in der Kirche St. Thomas Morus ist die Rückkehr der Sternsinger der katholischen Gemeinden St. Lambertus, Heilige Familie und Judas Thaddäus sowie St. Thomas Morus gefeiert worden. Bürgermeister André Bär hatte an der Messe auch teilgenommen und war nach Ende des Gottesdienstes schnell ins Rathaus geeilt, um die rund 100 Sternsinger auf der traditionell letzten Station ihrer Aktion im Verwaltungsgebäude zu empfangen.

Nachdem die Kinder, verkleidet als Heilige Drei Könige, das Lied „Stern über Bethlehem“ gesungen und ihre Segenssprüche aufgesagt hatten, brachten sie den Segensspruch 20 C+M+B+26 (Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus) unter anderem über der Tür des Ratssaals, des Bürgermeisterbüros, des Standesamtes und des Bürgerbüros an. Bürgermeister Bär bedankte sich bei den Mädchen und Jungen für ihren tollen Einsatz. „Ich finde das großartig. Es ist ein gutes Beispiel, das zeigt, was möglich ist, wenn man gemeinsam etwas anpackt.“ In diesem Jahr haben die Kinder bei ihren Hausbesuchen 25.000 Euro eingesammelt, die in das Hilfsprojekt „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ fließen werden.

Neben einer Geldspende hatte Bürgermeister Bär auch Süßigkeiten als kleines Dankeschön für die Kinder besorgt. Spannend wurde es für die Sternsinger, als das Stadtoberhaupt sie mit in sein Büro nahm und sie sogar die Amtskette des Bürgermeisters aus nächster Nähe anschauen konnten. Eine kleine Abordnung der Mettmanner Sternsinger hatte in diesem Jahr zusammen mit Sternsingern aus anderen Städten sogar das Kanzleramt in Berlin besuchen dürfen. „Das war ein tolles Erlebnis, auch wenn der Kanzler leider nicht da war, dafür aber Thorsten Frei, Kanzleramtschef und Bundesminister für besondere Aufgaben“, so Betreuerin Kim Döring.