Masterplan Schulen Umfrage Schullandschaft: Was sollte sich ändern?

Mettmann · Regina Lenz, fraktionsloses Mitglied im Stadtrat, möchte wissen, was sich Familien für die Schullandschaft in Mettmann wünschen. Eine Umfrage soll Erkenntnisse liefern.

Dr. Regina Lenz möchte vor der Umsetzung des Masterplans die Meinung von Familien aus Mettmann einholen.

Foto: D. Herrmann

Mit dem „Masterplan Schulen“ ist ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Modernisierung und Erweiterung der Mettmanner Schulen und Sportstätten erstellt worden. Rund 200 Millionen Euro sollen die Investitionen in den nächsten Jahren betragen. Dr. Regina Lenz, eine von zwei fraktionslosen Einzelkämpferinnen im Mettmanner Stadtrat, will die Meinung von Familien stärker mit in den Entscheidungsprozess einbinden. Was genau wünschen sie sich? Wie zufrieden sind sie mit der aktuellen Schullandschaft? Welche Bedarfe gibt es hinsichtlich des schulischen Angebots? Und was sollte sich ändern? Diese Fragen sollen in einer Online-Umfrage beantwortet werden. „Es geht um sehr viel Geld und um Entscheidungen mit langfristigen Folgen“, sagt Dr. Regina Lenz. „Gerade deshalb ist es wichtig, den Prozess gemeinsam mit den Familien zu gestalten.“ Bislang, so Lenz in einer Pressemitteilung, seien umfangreiche Maßnahmen erarbeitet worden, ohne die betroffenen Familien mit einzubeziehen. „Nur wenn wir die Wünsche und Bedürfnisse der Familien kennen, kann eine zukunftsfähige und bedarfsgerechte Schullandschaft entstehen“, gibt Regina Lenz zu bedenken.

So sei es beispielsweise mit Blick auf den kommenden Rechtsanspruch auf einen OGS-Platz wichtig zu wissen, wie hoch der tatsächliche Bedarf aus Sicht der Eltern ist. „Eine Planung auf 100 Prozent mag auf der sicheren Seite liegen, aber haben wirklich alle Familien Bedarf an Ganztagsbetreuung?“ Auch bei den Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen zeige sich, dass die Realität erkennbar von den Prognosen abweiche: Während die Gymnasien mehr Anmeldungen als erwartet verzeichnen, blieben die Zahlen an der Gesamtschule deutlich hinter den Prognosen zurück. Die Befragung könne helfen, solche

Unterschiede besser zu verstehen. Die Umfrage richtet sich in erster Linie an Familien in Mettmann und läuft bis zum 10. März 2026. Sie ist anonym, umfasst zehn Fragen und dauert etwa drei Minuten.

Ziel sei es, ein möglichst umfassendes Bild der aktuellen Situation und der Erwartungen für die Zukunft zu erhalten. Die Ergebnisse sollen im Anschluss veröffentlicht werden. „Je mehr Familien sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird das Bild zur Situation der Schulen in Mettmann“, betont Dr. Regina Lenz. „Nur so lassen sich Wünsche, Bedarfe und Handlungsfelder klar erkennen.“

Unter dieser Adresse geht’s zur Umfrage: https://www.empirio.de/s/cW1nbsddXc