Kurz ist die Session in diesem Jahr, eine Herausforderung auch für die Organisatoren des Mettmanner Karnevalszuges. Seit 2012 stellt das Festkomitee Karneval (FKK), allen voran Jens-Christian Holtgreve (Vorsitzender), Andre Clasen (2. Vorsitzender) und Kassenwart Matthias Röhr, eine bunte wie vielfältige Veranstaltung auf die Beine, an der zahlreiche Einrichtungen und Vereine aus der Stadt aktiv teilnehmen und noch viel mehr Menschen am Straßenrand ihre helle Freude haben. So auch am kommenden Samstag, 14. Februar. Matthias Röhr berichtet von 31 Gruppen, die sich um 14.11 Uhr vom Seibelparkplatz unter dem Motto „Blank ävver jeck!“ auf den Weg machen werden, darunter auch einige Neulinge, wie die Hubbelrather Landjugend, der 1. FC Wülfrath oder das Tanzhaus Neandertal. Ebenfalls mit von der Partie sind unter anderen alle Mettmanner Kindergärten, das Mehrgenerationenhaus, die Gesamtschule Mettmann und der Mettmanner SSV.
Für die Begleitmusik zur Sause sorgen das Stadtorchester, der Tambour- und Fanfarencorps der St. Sebastianus Schützenbruderschaft sowie zwei Samba-Gruppen. Alles in allem sind das rund 825 Menschen in mutmaßlich bester Partylaune und fantasievollen Kostümen, vollbepackt mit Kamelle. Matthias Röhr freut sich auf einen ausgelassenen, fröhlich-friedlichen Nachmittag. „Für die Menschen ist der Zug eine Institution, genauso wie Blotschenmarkt oder Heimatfest.“ Und eines steht für ihn fest: „Mettmann ist auf jeden Fall jeck“. Will heißen: Die Leute hier verstehen zu feiern.
Der Zugweg bleibt unverändert: Start und Ziel ist der Seibelparkplatz. Am „Jubi“ steigt die Party bereits ab 13 Uhr, ein DJ legt auf, später kommentiert Moderator Tim Wachten das Geschehen auf der Straße. Auch am Königshof spielt die Musik, es gibt Getränke- und Imbiss-Stände. Wer nach dem Spektakel noch weiter feiern möchte, kann dies im Golden K bei der After-Zug-Party tun. FKK-Mitglieder haben freien Eintritt. Apropos: Normalerweise finden sich gerade in der Karnevalszeit immer wieder Menschen, die dem Festkomitee beitreten und damit dazu beitragen, dass der Zug auch künftig stattfinden kann.
Matthias Röhr: „Wir würden uns freuen, wenn das auch in diesem Jahr wieder der Fall ist und heißen jedes neue Mitglied im FKK herzlich willkommen.“ Einen ausdrücklichen Dank spricht der Kassenwart an die Stadt Mettmann aus: „Ohne deren Unterstützung, ohne die Hilfe der Bauhof-Mitarbeiter wären wir aufgeschmissen.“