Ein leeres Becken und viel feuchtes, zusammengekehrtes Laub werden von der Morgensonne im Naturfreibad angestrahlt. Ebenso wie die türkisblaue Folie, die Gäste so in der Regel nicht zu sehen bekommen. Musikalisch untermalt wird die kühl-nasse Szenerie von einem Hochdruckreiniger in Dauerschleife; es wird angepackt.
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reinigen aktuell die Wände und die Böden der Becken; Stück für Stück mit Hochdruckreinigern. Per Hand“, beschreibt Joscha Bastigkeit, stellvertretender Betriebsleiter der Bäderbetriebe, die derzeitigen Arbeitsschritte im Stadtwald. Und weiter: „Je nach Wetter und Personallage brauchen wir für die Becken zwischen vier bis sechs Wochen.“ Seit dem 23. Februar laufen die Vorbereitungen für die kommende Saison im städtischen Naturfreibad auf Hochtouren. Im Nichtschwimmerbereich ist das Wasser inzwischen vollständig abgelassen. Wünschenswert wäre eine Öffnung im Mai, wenn das Wetter mitspielt, so stellvertretender Betriebsleiter Bastigkeit. Wie jedes Jahr hängt der Saisonstart aber von verschiedenen Faktoren ab. Mögliche Schäden an der Folie oder technische Störungen zeigen sich oft erst nach dem Ablassen beziehungsweise beim Befüllen der Becken. Sollten dabei unvorhergesehene Arbeiten nötig werden, kann sich der Termin entsprechend verschieben. Aufgrund der späten Sommerferien ist zudem ein sogenannter Doppelbetrieb vorgesehen. Details zu Umfang und Organisation stehen noch nicht abschließend fest. Schulschwimmen und die Schwimmkurse – so ist der Plan – sollen so lang wie möglich bis zu den Ferien angeboten werden