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Digitalisierung: Bereit für den nächsten Schritt

Digitalisierung : Bereit für den nächsten Schritt

Das Heinrich-Heine-Gymnasium in Metzkausen drückt beim Thema „Digitale Schule“ auch weiterhin aufs Gas. Ab dem nächsten Schuljahr können die Kinder auch für iPad-Klassen angemeldet werden.

Den ersten harten Lockdown hat das Heinrich-Heine-Gymnasium nach Aussage von Schulleiter Hanno Grannemann mit Bravour gemeistert. Der Videounterricht, der in dieser Zeit vornehmlich durchgeführt wurde, verlief demnach gut und reibungslos. Sowohl Lehrer als auch Schüler seien ohne nennenswerte Probleme damit klar gekommen. Das mag auch damit zusammenhängen, dass in der Schule das Thema Digitalisierung schon seit geraumer eine bedeutende Rolle spielt. Und es soll auch weiterhin forciert werden. Die entsprechende Ausstattung in den Klassenzimmern, etwas Computer, Beamer, Internetanschluss, ist seit geraumer Zeit schon vorhanden. Im Fach Medienbildung erfahren die Schüler den sorgfältigen und kritischen Umgang mit Informationen und nicht zuletzt auch mit Kommunikationsplattformen wie Twitter oder Facebook. Als eine von wenigen Schulen in NRW hat das Heinrich-Heine-Gymnasium an dem Pilotprojekt „Informatik in Klasse 5/6“ teilgenommen hat, nachdem es sich erfolgreich um die Teilnahme an dem vom Ministerium geförderten Programm beworben hatte. Das Fach wird nun dauerhaft in der Orientierungsstufe unterrichtet.

Zusätzlich zu den zwei Computerräumen stehen den Schülerinnen und Schülern Tablets zur Verfügung, die flexibel im Unterricht eingesetzt werden können. Auch die durch den Förderverein bereit gestellten 3D-Drucker finden Verwendung für einen anschaulichen Unterricht. In den letzten Monaten hat die Stadt Mettmann das WLAN-Netz der Schule runderneuert, so dass man sich nun gerüstet sieht, den nächsten Schritt zu gehen: Ab dem nächsten Schuljahr wird es ipad-Klassen am HHG geben.

Kinder die ab dem nächsten Jahr aufs HHG möchten, können sich dafür anmelden. Sie arbeiten dann mit einem eigenen Gerät, das ist in allen Fächern in vielfältiger Weise zum Einsatz kommt. Die Lehrkräfte sind speziell geschult. Auf diese Weise soll garantiert werden, dass die Geräte  sinnvoll eingesetzt werden. „Für unser junges Kollegium ist der Umgang mit den Möglichkeiten der modernen Medien eine Selbstverständlichkeit“, führt Hanno Grannemann aus, „sodass auch die ständige Weiterentwicklung Teil der täglichen Arbeit ist.“ Alles auf einem guten Weg also, aber ein dringender Wunsch des Schulleiters harrt noch der Erfüllung – der Anschluss an das Glasfasernetz. Was das anbelangt, habe man dicke Bretter bohren müssen, aber die Zusage der Stadt sei bereits vorhanden und mit einer zeitnahen Umsetzung sei zu rechnen.

(dir)