Spielmöglichkeiten in Verbindung mit bestehenden Kunstobjekten Netz der Spielgeräte in der Innenstadt

Mettmann · Weil es in der Innenstadt keinen zentralen, großen Spielplatz gibt, hat die Verwaltung in Abstimmung mit der Politik eine Planung von Spielmöglichkeiten in Verbindung mit bestehenden Kunstobjekten entwickelt.

Das optische Spielgerät Oktoskop steht oberhalb der Straße  Am Königshof.

Das optische Spielgerät Oktoskop steht oberhalb der Straße  Am Königshof.

Foto: Kreisstadt Mettmann

An verschiedenen Orten in der Innenstadt werden Spielgeräte und begehbare Kunstwerke aufgestellt. Dieses generationenübergreifende Projekt wird mit Fördergeldern des Landes aus dem Topf zur Stärkung der Innenstädte und Zentren finanziert. Die Spielgeräte sollen über die Gestaltungssprache sowie Wege- und Sichtbeziehungen zu einem Netz „verwoben“ werden. Vorhandene Skulpturen und Brunnen in der Innenstadt werden in das Gesamtkonzept mit eingebunden. In Kooperation mit dem Neanderthal Museum wurden den Spielgeräten eiszeitliche Tiere zugeordnet.

Zum Beispiel passt zu einem Oktoskop, einem optischen Spielgerät ähnlich einem Kaleidoskop, die Eule, die für Sehen und Beobachten steht. Das Spielgerät steht bereits oberhalb der Straße Am Königshof. Der Streifenspiegel, der auf der Mittelstraße schon aufgebaut wurde, wird mit dem Lachs und Wasser in Verbindung gebracht, symbolisiert Selbsterkenntnis und Reflektion. Die Tiere werden von einem Mettmanner Künstler gestaltet und zusammen mit Informationen aus der Zeit des Neandertalers an den jeweiligen Spielgeräten angebracht.

Die Spielgeräte auf dem Markt sollen im Januar 2024 aufgebaut werden. Das Konzept sieht vor, dass mit den einzelnen Stationen sowohl alle Sinne, als auch Menschen aller Altersgruppen angesprochen werden. Die Elemente sollen das Zusammenspiel und die Kommunikation fördern. Die Objekte sind robust, langlebig und unverwechselbar. Ziel des Konzeptes ist es, einzigartige und spannende Orte in der Innenstadt für Jung und Alt zu schaffen, aber gleichzeitig auch Gäste nach ihrem Besuch des Neanderthal Museums noch zu einem Abstecher in die Innenstadt zu locken, damit sie die bespielbare Innenstadt erleben können. Das Museum wird dies entsprechend bewerben. Folgende Spielobjekte werden aufgestellt:

• Am Königshof: Zwei Hollywoodbänke (bereits aufgebaut)

• Am Königshof: Oktoskop (bereits aufgebaut)

• Markt: Konferenz (zwei Sprechstelen, die so um die Kirche herum

platziert werden, dass sich die Gesprächspartner nicht sehen)

• Markt: Drehbare Rundbank

• Mittelstraße: Streifenspiegel (bereits aufgebaut

Beim Streifenspiegel wird das eigene Spiegelbild durch die Lücken zwischen den Spiegelstreifen so unterbrochen, dass man sich mit den Augen des Gegenübers betrachten kann. Dazu muss man sich mit einer weiteren Person auf die beiden Seiten des Gerätes stellen. Dann den Kopf so ausrichten, bis die Gesichter im Spiegel zusammenpassen. Der Spiegel mischt die Gesichter so, dass man sich mit den Augen des Anderen sehen kann. Beim Oktoskop führt die Spiegelung, wie im Kaleidoskop, zur Symmetrie und damit zu neuen Ordnungen, die durch die Drehung der Spiegel in Bewegung gebracht werden.

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