Sanierung der Orthsgasse: Bauarbeiter stoßen auf alte Mauerreste

Sanierung der Orthsgasse : Bauarbeiter stoßen auf alte Mauerreste

Anfang September ist mit der Neugestaltung der Orthsgasse begonnen wurden. Ende der vergangenen Woche haben Bauarbeiter Mauerreste und einen Hohlraum entdeckt.

Dabei handelt es sich nach Meinung der Bürger- und Heimatvereinigung Aule Mettmanner um Reste der Kirchhofmauer. Der Kirchhof (heute Markt) war nach Osten und Süden mit einer Mauer befestigt. Bei dem Hohlraum soll es sich um einen alten, aus Bruchstein gemauerten Brunnen handeln, der bis 1900 in Betrieb war. Innerhalb der Stadtmauern gab es fünf öffentliche Brunnen.

Dies bestätigt Berthold Schulze von den Aulen. Seiner Meinung nach handelt es sich bei den freigelegten Mauerresten um die Reste der Kirchhofsmauer. „Der Brunnen ist einer der fünf Pütts, öffentliche Brunnen, die innerhalb der Stadtmauer lagen.“

Wie bei der Neugestaltung der Fußgängerzone werden auch die Arbeiten in der Orthsgasse archäologisch begleitet, teilt die Stadt mit. So sei die Firma Archbau seit Beginn mit der archäologischen Betreuung der Baumaßnahme beauftragt. „Archbau wurde von uns am vergangenen Freitag über die Funde informiert, so dass Mitarbeiter am Montagmorgen alles dokumentiert und aufgenommen haben“, berichtet Dr. Stephan Kopp, Amtsleiter für Bauen und Gebäudemanagement in der Stadtverwaltung.

Bislang ist der Zeitplan für die Baumaßnahme wegen der Arbeit der Archäologen noch nicht in Verzug geraten. Dr. Kopp hofft, dass die Bauarbeiten wie geplant bis zur Eröffnung des Blotschenmarktes Ende November fertig sein werden.

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