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Tipps Ihrer Polizei: Tipps für einen sicheren, stressfreien Urlaub

Tipps Ihrer Polizei : Tipps für einen sicheren, stressfreien Urlaub

Nicht mehr lange, und es beginnen in Nordrhein-Westfalen - und damit auch bei uns im Kreis Mettmann - die Sommerferien. Damit Sie Ihren Urlaub genießen können und es bei Ihrer Buchung beziehungsweise Rückkehr kein böses Erwachen gibt, hat das „Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes“ (ProPK) Tipps für einen sicheren Urlaub zusammengestellt.

Nachdem die Bundesregierung ihre Reisewarnung für viele Länder in Europa zum 15. Juni aufgehoben hat, zieht es nach den langen Wochen der notwendigen Beschränkungen mit Beginn der Sommerferien viele Menschen in den Urlaub. Die Corona-Pandemie ist aber noch nicht vorbei. Daher gilt es, auf der Urlaubsreise und am Feriendomizil, sich an die länderspezifischen Reisehinweise des Auswärtigen Amts und an die lokalen Anweisungen zu halten.

Diese sind an die jeweilige Situation der Corona-Pandemie vor Ort angepasst. Damit der Urlaub aber auch sonst rundum gelingt, sollten sich Urlaubende auch weiterhin vor Betrügern und Dieben in Acht nehmen, die bei Touristen leichte Beute wittern. Diesen Sommer werden viele Reisende verstärkt mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil vor allem innerhalb Europas Urlaub machen. Die Bandbreite der Straftaten erstreckt sich von der Gefahr, bereits die Urlaubsbuchung über einen Fake-Shop abzuschließen, über Einbrüche in die verlassenen eigenen vier Wände bis hin zu Diebstählen aus Fahrzeugen oder Taschendiebstählen. Doch Reisende können sich vor Dieben und Betrügern schützen, die Tipps der Polizei helfen dabei.

Bei Urlaubsantritt sollte man in diesem Jahr nicht nur die Mund-Nase-Masken dabeihaben, sondern besonders auf die vorgegebenen Abstandsregeln und weitere Vorgaben achten. Aber auch in diesem Jahr gilt es, im Urlaub vorsichtig und umsichtig zu sein und Kriminellen keine Möglichkeit zu geben - ob zu Hause bei der Sicherung der Wohnung oder des Hauses oder am Urlaubsort bei der Handtasche mit Bargeld und Papieren und dem Inhalt von Autos.

Beachten sie darum folgende Tipps der Polizei für einen sicheren Urlaub:

   - Informieren Sie sich bereits bei der Planung einer Auslandsreise

     über den Reise-hinweis zu ihrem Zielland auf der Website des

     Auswärtigen Amtes unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/.

   - Lassen Sie während Ihrer Abwesenheit Haus beziehungsweise      Wohnung nicht unbewohnt erscheinen. Bitten Sie Ihre Nachbarn      darum, regelmäßig den Briefkasten zu leeren. Hinterlassen Sie      auch auf Ihrem Anrufbeantworter oder in den sozialen Netzwerken      keine entsprechenden Hinweise auf Ihre Abwesenheit.

   - Bedenken Sie: Auch Einbrecher nutzen Facebook, Instagram und      Co.: Vermeiden Sie es auch in den Sozialen Medien den Eindruck      zu erwecken, dass Ihr Haus gerade unbewohnt ist. Wenn Sie      Urlaubsfotos teilen möchten, achten Sie darauf, dass Ihre      Chronik nicht öffentlich zugänglich ist oder nutzen Sie private      Messenger-Dienste.

   - Kopieren Sie wichtige Unterlagen (Pass, Kreditkarte,

     Impfausweis) vor Reiseantritt und bewahren Sie diese an

     separater Stelle in Ihrem Gepäck auf. Um Debit- beziehungsweise Kreditkarten bei einem Diebstahl unverzüglich sperren zu können,      notieren Sie die Sperrnotruf-Nummer 116 116 beziehungsweise  speichern Sie diese im Mobiltelefon.

   - Kaufen Sie Fahrscheine für Ausflugsfahrten oder Eintrittskarten für Veranstaltungen nur im Hotel oder bei offiziellen

     Verkaufsstellen, nicht bei „fliegenden Händlern“ auf der Straße.

   - Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten oder Ausweise mit wie nötig und tragen Sie diese immer am Körper (z.B. in einer verschließbaren Innentasche der Kleidung, im Brustbeutel oder in einer Gürteltasche). Behalten Sie auch beim Bezahlen Ihre Kreditkarte immer im Auge. Bewahren Sie Ihre persönliche Identifikationsnummer (PIN) nicht in Ihrer Geldbörse auf. Lernen Sie sie auswendig.

   - Lassen Sie Wertgegenstände und Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt. Seien Sie insbesondere bei größeren Menschenansammlungen, beispielsweise im Gedränge an Bahnhöfen, Flughäfen oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten vorsichtig. Diese sind bei Taschendieben sehr beliebt.

   - Tragen Sie Ihre Handtasche immer am Schulterriemen und klemmen Sie diese auf der zur Straße abgewandten Seite unter den Arm, damit vorbeifahrende Rad- oder Mopedfahrer sie nicht entreißen können.

   - Schließen Sie Auto, Wohnwagen, Hotelzimmer oder Ferienwohnung immer ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind. Lassen Sie Geld und andere Wertsachen nie offen herumliegen.

   - Vereinbaren Sie, bevor Sie Dienstleistungen wie Taxifahrten, Ausflüge oder Fremdenführungen in Anspruch nehmen, einen verbindlichen Preis.

   - Wurde Ihre Zahlungskarte gestohlen, lassen Sie diese sofort unter der Sperrnotruf-Nummer 116 116 sperren. Die Nummer ist auch aus dem Ausland mit der entsprechenden Landesvorwahl +49 für Deutschland erreichbar. Zur zusätzlichen Sicherheit, insbesondere für die Erreichbarkeit aus dem Ausland, ist der  Sperr-Notruf auch unter der Rufnummer +49 (0)30 40 50 40 50 zu  erreichen. Informieren Sie nach der Sperrung Ihr kontoführendes Kreditinstitut.