Ausschuss für Planung, Verkehr und Umwelt: Tempo-30-Abschnitt auf der Berliner Straße gefordert

Ausschuss für Planung, Verkehr und Umwelt : Tempo-30-Abschnitt auf der Berliner Straße gefordert

Einstimmig hat sich die Politik im Ausschuss für Planung, Verkehr und Umwelt am Mittwochabend, 22. Mai, dafür ausgesprochen, dass auf der Berliner Straße zwischen der Weimarer- und der Posener Straße eine Tempo-30-Zone eingerichtet werden soll.

Ein Fußgängerüberweg in Höhe des Edeka-Marktes an der Berliner Straße, wie in einem Antrag der Fraktion Piraten/Linke gefordert, ist aus Sicht der Fachverwaltung nicht notwendig, weil es auf der Straße bereits eine Querungshilfe (Mittelinsel auf der Fahrbahn) gibt. Wenn auf diesem Straßenabschnitt eine Tempo-30-Zone eingerichtet werde, sei dies ein ausreichender Schutz für Fußgänger, die über die Berliner Straße gehen wollten, sagte Dr. Stefan Tetzner, der Leiter der Straßenverkehrsbehörde.

Da es sich bei der Berliner Straße um eine Landstraße (L 156) handelt, muss allerdings das Land einer Tempo-30-Zone zustimmen. Wegen der vielen Ein- und Ausparkmanöver auf den Stellplätzen an der Straße vor dem kleinen Einkaufszentrum sollte nach Meinung der Fachverwaltung die Geschwindigkeit auf diesem Straßenabschnitt auf 30 km/h beschränkt werden.

Aus der Politik kam die Anregung, die Tempo-30-Zone bis zur Danziger Straße auszuweiten, weil auch dort bei Parkvorgängen immer wieder gefährliche Situationen auf der Berliner Straße zu beobachten seien. Zudem sollte die Tempo-30-Regelung zeitlich wie auf der Peckhauser Straße begrenzt werden, lautete eine weitere Forderung.

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