Radwege Neandertal

Leserbrief zum schlechten Zustand der Radwege ins Neandertal : Fahrrad-"Event-Trail"

Zum Zustand der Radwege in Mettmann erreichte uns folgende Leserzuschrift.

„Mit dem Start in der Talstraße beginnt die Schlagloch-Buckelpiste und ‚Paris - Roubaix’ grüßt den ambitionierten Radler. Mit geschicktem Ausweichen kann der ultimative Speichentest eingangs des Neandertals erreicht werden, durch herumliegendes Altholz - zum Teil seit Ela - werden Geschicklichkeit und Material einer Prüfung unterzogen, eine weitere Prüfung erfährt der Radler, wenn er nicht schon durch herabhängende Äste vom Sattel gefegt wurde bei der Dschungeldurchfahrt in Höhe von Haus Talwart. Gut, wenn man einen Helm aufhat, leider hatten wir keine Machete dabei. Wer radfahrende Kinder dabei hat, wird diese vor Verletzungen, etwa durch Brennesseln in Gesichtshöhe, schützen müssen.

Endlich im Neandertal angekommen erreicht man das ‚Sahnehäubchen’, die Baustelle ‚Masterplan’ Neandertal. In Zukunft sicher eine Bereicherung des Museumsumfeldes, doch der Alltag ist ‚Schwarzbrot’! Liebe Verantwortliche, sorgt zuerst einmal dafür, dass die Verkehrswende für Radfahrer durch gut gepflegte Radwege Realität werden kann. Bevor Neues geplant wird, pflegt den Bestand, ansonsten bedeuten Klimanotstandsprogramme nur virtuelle CO2Reduktionen!“

Wilfried Meiswinkel, Mettmann

Hinweis

Die in Leserbriefen geäußerte Meinung gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem sinngemäße Kürzungen vor. Anonyme Zuschriften bleiben unberücksichtigt.

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