Neues Lichtkonzept wurde vorgestellt

Neues Lichtkonzept wurde vorgestellt

Die einzelnen Bausteine des Integrierten Handlungskonzeptes nehmen immer mehr Gestalt an. Nachdem die Straße am Königshof bereits fertiggestellt wurde, die Arbeiten in der Innenstadt langsam starten und auch die Bepflanzung bereits final überdacht wurde, wendet sich die Stadt aktuell dem Thema Beleuchtung zu.

Bereits vor einem Jahr wurde dem Licht bei der Veröffentlichung des "Strategieplans öffentlicher Raum" eine starke Gewichtung zugesprochen. Gestern präsentierte das Lichtplanungsbüro Dial aus Lüdenscheid das fertige Konzept schließlich den interessierten Besuchern bei einer Bürgerversammlung im Rathaus.

Hauptsächlich Geschäftsleute aus Innen- und Oberstadt waren anwesend, um den Worten des Fachmanns zu folgen. Dabei wurde deutlich, dass Beleuchtung nicht gleich Beleuchtung sein muss. "Wir unterscheiden zwischen diversen Themenbereichen. Es geht nicht ausschließlich um Standartbeleuchtungen, die dem Ausleuchten der Straßen und Gehwege dienen, sondern auch um die Anstrahlung von Gebäuden, Bäumen und Kunstwerken", sagte Jürgen Spitz von Dial. Mit verschiedenen Bilddarstellungen präsentierte er seine Pläne. Besonders die Fassadenbeleuchtung stand dabei im Fokus. Neben der Beckershoff Villa auf der Mittelstraße wurden das Stadtgeschichtshaus sowie die Kirchen in der Innenstadt und weitere denkmalgeschützte Objekte genannt. Ebenso sollen die Stelen der Straße am Königshof in das neue Konzept mit einbezogen werden.

"Wir möchten mit den Lichtstelen den Ein- und Übergang zu zentralen Kernstadtbereichen verdeutlichen", sagte Jürgen Spitz. Von komplett neuen Installationen sieht das Planungsbüro allerdings ab. "Viele Standartleuchten müssten lediglich optimiert werden."

Wichtig ist Jürgen Spitz und seinem Team die Kooperation mit den Eigentümern der Gebäude. Zahlreiche Immobilien und Flächen gehören Privatleuten. "Damit ein Konzept funktioniert, sollte es natürlich so gut wie lückenlos umgesetzt werden", sagte Spitz. "Finanzierungen in diesen Bereichen könnten durch den Verfügungsfond oder durch städtische Zuschüsse unterstützt werden", sagte Kurt-Werner Geschorec der als Fachbereichsdezernet für die Stadt anwesend war.

Nähere Infos und das Konzept lassen sich unter www.mitten-in-mettmann.de einsehen.

(Schaufenster Mettmann / Tanja Bamme)
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