Jahresring 2022 enthüllt Jubiläum, Solidarität und Abriss

Mettmann · Am vergangenen Freitag ist der Jahresring 2022 des wachsenden Denkmals "Erinnering" auf dem Lavalplatz enthüllt worden.

Am vergangenen Wochenende wurde der Jahresring 2022 des wachsenden Denkmals „Erinnering“ enthüllt.

Am vergangenen Wochenende wurde der Jahresring 2022 des wachsenden Denkmals „Erinnering“ enthüllt.

Foto: Kreisstadt Mettmann

Professor Dr. Bernd Günter, Sprecher des Stadtmarketing-Arbeitskreises Neanderthal-Stadt und Ideengeber des Erinnerings, erklärte noch einmal, dass es zu Verzögerungen bei den Jahresringen wegen Corona, Lieferengpässen und Terminschwierigkeiten der Firmen, die den Ring anfertigten, gekommen war.

Deshalb wurde der 2022er-Ring erst jetzt enthüllt. Im Herbst soll der Jahresring 2023 der Öffentlichkeit übergeben werden. Sponsor des Rings ist die Valentin Internationaler Messeservice GmbH & Co KG. Das traditionsreiche Mettmanner Familienunternehmen feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen. Professor Dr. Günter und Bürgermeisterin Sandra Pietschmann dankten Almut Valentin für die großzügige Unterstützung. Folgende Ereignisse wurden von rund 300 Bürgerinnen und Bürgern auf den Jahresring 2022 gewählt: 50. Blotschenmarkt, Einweihung Erlebnisturm Höhlenblick, Ukraine Solidarität, Abriss des Eismann-Kühlhauses und die Energiekrise. Der erste Erinnering wurde vor 20 Jahren, zur 1100-Jahrfeier in 2004 enthüllt. Die Ereignisse, die auf den Jahresring 2023 kommen, stehen bereits fest. Mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger hatten bei der Abstimmung der Vorschläge des Arbeitskreises Neanderthal-Stadt, der in diesem Jahr 30 Jahre alt wird, mitgemacht. Das Jubiläum der Musikschule (50 Jahre) und der Start des Bürgerbusses liegen laut Professor Dr. Günter ganz weit vorne.

Zur Enthüllung des Jahresringes hatte Bürgermeisterin Pietschmann einen bronzenen Buchstaben mitgebracht, der vom wachsenden Denkmal abgefallen war. „Diesen Buchstaben hat ein Bürger auf dem Boden entdeckt und ins Rathaus gebracht. Das zeigt, wie wichtig unseren Bürgerinnen und Bürgern das Denkmal ist und wie achtsam sie damit umgehen“, sagte sie und bedankte sich bei allen Mitgliedern des Arbeitskreises Neanderthal-Stadt für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

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