Christa Bruns ist eine von ihnen und beschreibt das Wiedersehen so: „Ein besonderes Gefühl der Verbundenheit stellte sich sofort bei der Erinnerung an den Aufbruch in unser Leben ein.“ Der Abiturjahrgang 1975 bestand zu Beginn der Oberstufenreform aus einem Kurssystem parallel zum Klassenverbund, der 13 R. Es war seinerzeit der letzte Klassenverbund am KHG. Eine Abiturfeier gab es damals nicht, erzählt Christa Bruns, „wir konnten uns ganz schnöde unser Zeugnis im Sekretariat, gegen Rückgabe der ausgeliehenen Schulmaterialien, abholen.“ Das heißt freilich nicht, dass man Trübsal geblasen hätte. „Wir haben uns selbst organisiert und unser wildes Lebensgefühl mit vielen fröhliche Feten in elterlichen Gärten gefeiert.“
Auch bei dem jüngsten Treffen im Stadtwaldhaus ging es heiter zu. Das Orga-Team begrüßte die Runde sehr herzlich und ermunterte jeden, bei einem Glas Sekt etwas aus seinem Leben zu erzählen. Danach gestaltete Mathe-Ass Thomas Freimuth eine höchst unterhaltsame, transzendental-philosophische Mathestunde. Mit vielen Fotos aus der alten Zeit tauschten die Ehemaligen bei einem köstlichen Abendessen viele Erinnerungen aus und entdeckten sich neu. In ein paar Jahren wollen sie sich wiedersehen.