Mit dem Heimatpreis würdigt die Stadt Menschen, Vereine oder Initiativen, die sich in besonderer Weise für das Miteinander und die Heimatpflege in Mettmann einsetzen. Gesucht werden Persönlichkeiten oder Organisationen, die sich mit Projekten und Ideen oder langjähriger Arbeit für das kulturelle, soziale oder historische Miteinander in Mettmann stark machen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Gefördert wird er von der Nordrhein Westfalen-Initiative „Heimat-Preis Nordrhein-Westfalen“.
Die Vergabe des Heimatpreises beschloss der Rat in seiner Sitzung am Dienstag, 24. März 2026. Dabei wurde festgelegt, dass das Preisgeld an eine Preisträgerin oder einen Preisträger ausgelobt wird. Vorschläge, wer den Preis erhalten soll respektive verdient hat, können bis einschließlich 15. April 2026 bei der Stadtverwaltung eingereicht werden: online per Formular, über: https://t1p.de/92jnz – oder postalisch an Stadt Mettmann, Heimatpreis 2026, Neanderstraße 85, 40822 Mettmann. Nach Prüfung der Vorschläge durch die Stadtverwaltung folgt Teil zwei der dreistufigen Bürgerbeteiligung: Der Ausschuss für Soziales, Ehrenamt und Sport der Stadt bekommt alle eingereichten Vorschläge am 5. Mai 2026 vorgelegt. Aus diesen wählt er sechs potenzielle Preisträgerinnen oder Preisträger aus. Nach Bestätigung durch den Haupt- und Finanzausschuss (16. Juni 2026) sowie den Rat (30. Juni 2026) können Mettmannerinnen und Mettmanner online abstimmen.
Die zu ehrende Person, Gruppe oder der Verein sollte mindestens eine der folgenden Kriterien für die Bewerbung erfüllen:
1. Kultur- und Freizeitangebote wie z.B. Theateraufführungen, Konzerte, Tanz- oder Sportveranstaltungen, die sich besonders als Orte der Begegnung, des Kennenlernens und von Gemeinschaft auszeichnen.
2. Heimatpflege wie z. B. Erhalt, Pflege und Dokumentation von Mundart, Liedgut, Volks- und Brauchtum, regionaler Besonderheiten und Eigenarten. 3. Denkmalpflege wie z.B. Erhalt, Pflege, Renovierung, Sanierung und Dokumentation von denkmalgeschützten und die Stadtgeschichte prägenden Gebäude, Anlagen und Bauten.
4. Geschichte in Form von Erhalt, Aufarbeitung, Dokumentation und Präsentation von Stadtgeschichte und städtischem Zeitgeschehen
5. Soziales und interkulturelles Engagement: Einsatz für das Tierwohl sowie auch Beiträge zum Erhalt und zur Pflege sowie Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft.