Vorschulkinder besuchen den Bürgermeister

Mettmann · Bürgermeister müsste man sein, denn der hat es richtig gut, dachten einige Vorschulkinder des Städtischen Kinder- und Familienzentrums Händelstraße.

 Der Bürgermeister zeigte den Kindern, wieviele E-Mails er täglich bekommt.

Der Bürgermeister zeigte den Kindern, wieviele E-Mails er täglich bekommt.

Foto: Stadt Mettmann

"Der Bürgermeister sitzt den ganzen Tag in seinem Büro, schaut Fernsehen und isst Popkorn", meinte ein Junge. Doch bei ihrem Besuch im Rathaus wurde das Bild, das sich die Mädchen und Jungen vom Tagesablauf eines Bürgermeisters gemacht hatten, zurechtgerückt. Bürgermeister Thomas Dinkelmann hat nämlich gar keinen Fernseher in seinem Büro und Popkorn mag er nicht, erzählte er den Kindern, die er in seinem Büro begrüßte. Statt Popkorn gab es für die jungen Besucher Gummibärchen.

Während die Kinder die Süßigkeiten verputzten, erklärte ihnen Bürgermeister Dinkelmann, was er tagsüber alles zu erledigen hat. Erstaunt waren die Mädchen und Jungen aber nicht nur über die vielen Aufgaben und die oftmals langen Arbeitstage, die ein Bürgermeister hat, sondern auch darüber, dass es im Rathaus gar kein Spielzeug gibt. Das hatten sie mit großem Erstaunen bei einem Rundgang festgestellt — "Nur Schreibtische, Computer und viel Papier", zuckte ein Kind mit den Schultern, "ziemlich langweilig."

Im Kinder- und Familienzentrum Händelstraße lernen die Vorschulkinder zurzeit, wie eine Stadt funktioniert, was es in einer Stadt alles gibt, erklärten die Erzieherinnen Nici Möller und Dagmar Maier, die die Kinder begleiteten. Sie waren ebenso wie ihre Schützlinge begeistert, dass der Bürgermeister für sie Zeit hatte und ihnen erzählte, was er so alles machen muss.

(Schaufenster Mettmann)