Medienberichte, Fördergelder würden nicht abgerufen, sind laut Stadt falsch: „Stadt nutzt Fördermittel ‚Gute Schule 2020’ in vollem Umfang“

Medienberichte, Fördergelder würden nicht abgerufen, sind laut Stadt falsch : „Stadt nutzt Fördermittel ‚Gute Schule 2020’ in vollem Umfang“

In einem Presseartikel der Rheinischen Post stand am Mittwoch, 4. September, dass die Stadt Mettmann Fördermittel aus dem Programm „Gute Schule 2020“ des Landes NRW noch nicht einmal zur Hälfte abgerufen habe. „Das ist nicht richtig. Im Gegenteil. Wir werden die Fördermittel in vollem Umfang nutzen“, sagt Mettmanns Kämmerin Veronika Traumann.

Die Kreisstadt Mettmann erhält aus dem Programm „Gute Schule 2020“ Mittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro, die in der Zeit von 2017 bis 2020 über vier Jahre verteilt abgerufen werden können. Ein Abruf der Gesamtsumme oder einer höheren als die jährlich vorgesehene Summe vorab ist nach den Förderrichtlinien nicht möglich.

Für die Jahre 2017 und 2018 wurden die zur Verfügung stehenden Landesmittel abgerufen, „was 50 Prozent der Gesamtsumme entspricht“, so Kämmerin Traumann. Die Mittel wurden unter anderem für den Abbau von Barrieren in der Astrid-Lindgren-Grundschule, für die Fenstererneuerung am Heinrich-Heine-Gymnasium und für Ergänzungen bei der Ausstattung der Offenen Ganztagsgrundschulen eingesetzt.

Turnusmäßig werden die Mittel, die zur Verfügung stehen, im September beziehungsweise Oktober des jeweiligen Jahres beantragt. Traumann: „Dies wird auch 2019 der Fall sein und ist auch für nächstes Jahr in gleicher Weise beabsichtigt.“

Allerdings wird die Umsetzung zunehmend schwieriger, da es der Stadtverwaltung kaum mehr gelingt, geeignetes technisches Personal zu gewinnen und auch die Betriebe des Bauhandwerks extrem gut ausgelastet sind.

Mehr von Schaufenster Mettmann