Ganz viel Vorfreude und klare Worte der Stadt an die Gastronomen auf dem Marktplatz: In Mettmann ist jetzt wieder Heimatfestzeit

Ganz viel Vorfreude und klare Worte der Stadt an die Gastronomen auf dem Marktplatz : In Mettmann ist jetzt wieder Heimatfestzeit

Das Heimatfest steht an. Vom 30. August bis 1. September ist der Mettmanner Marktplatz wieder das Zentrum der Feiernden in Mettmann.

Es wird wieder eine Sperrzeitverkürzung geben, das heißt freitags und samstags kann bis 1 Uhr gefeiert werden“, sagt Marion Buschmann von der Stadt, die gemeinsam mit Martina Riznar das mittlerweile 43. Heimatfest auf die Beine gestellt hat.

Bürgermeister Thomas Dinkelmann wird das Fest am Freitag um 19.30 Uhr offiziell eröffnen, vorher wird das Stadtorchester ab 18 Uhr auf der Bühne zu hören sein. Am Samstag treten dann die Union Rebels mit ihrem Country-Rock auf, samstags ist die Rock-Pop-Coverband Da Capo ab 20 Uhr zu hören. Samstag und Sonntag öffnet das Heimatfest jeweils um 12 Uhr und es gibt - neben viel Musik - ein tolles Programm für Kinder mit Schminken, Puppentheater und einem eigenen Entchenangelstgand.

Insgesamt wird es beim diesjährigen Heimatfest 27 Stände und Buden geben.

Die Sicherheitsauflagen sind etwas strenger geworden, was schon für Ärger gesorgt hat (wir berichteteten hier https://bit.ly/2McbYHl). Marion Buschmann kann die Aufregung nicht verstehen. Sie organisiert seit 2008 das Heimatfest. „Ich kann die Aufregung der Gastronomen auf dem Marktplatz nicht verstehen. Bevor ich die Organisation übernommen habe, gab es beim Heimatfest überhaupt keine Außengastronomie.“ Erst sie hätte die Kneipen mit einbezogen und während der meisten Zeit gab es aus ihrer Sicht auch keine Irritiationen. „Doch vergangenes Jahr waren die Tische und Stühle fast bis zur Kirche aufgestellt und das auch während auf der Bühne Programm geboten wurde.“ Was Buschmann zudem extrem störte, waren die Kellner der Kneipen, die dem Bierverkauf auf dem Heimatfest Konkurrenz machten. „Wir schauen uns das in diesem Jahr noch einmal an, und wenn die es übertreiben, wird die Gastronomie eben wieder ausgeschlossen.“

(Felix Förster)
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