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Beim Heimatfest gibt es ein neues Sicherheitskonzept: Wenig Stehtische beim Fest

Beim Heimatfest gibt es ein neues Sicherheitskonzept : Wenig Stehtische beim Fest

Der Ärger um das neue Sicherheitskonzept rund um den Weinsommer ist allen noch in guter Erinnerung, da naht der nächste Unfrieden auf dem Marktplatz.

Tanja Schmitz vom Café am Markt ist wenig begeistert über die neue Regelung für das Heimatfest, die ihr nun von der Stadt mitgeteilt wurde. Marion Buschmann und Martina Riznar, die bei der Stadt für die Organisation des Heimatfestes zuständig sind, haben den Gastronomen das neue Konzept vorgestellt, das besagt, dass die Außenbestuhlung freitags- und samstagsabends völlig weg fallen muss. Stehtische sind ebenfalls nur eingeschränkt möglich.

„Am Freitag und Samstag darf ich meine normale Bestuhlung von 10 bis 16 Uhr raus stellen, danach ist das nur noch auf dem kleinen Bürgersteig direkt vor dem Lokal erlaubt“, sagt Tanja Schmitz. Im vergangenen Jahr durften die Gastronomen noch mehr Stehtische aufstellen, sogar fast bis in den Bühnenbereich. Dies fällt aufgrund der neuen Sicherheitsauflagen nun weg. „Das ist korrekt“, sagt Christian Barra von der Pressestelle der Stadt Mettmann. „Die neuen Auflagen für den Freitag und den Samstag - beide Tage sind die publikumsstärksten des Heimatfestes - sehen vor, dass die Außengastronomie eingeschränkt wird. Das ist die gleiche Regelung wie schon beim Weinsommer.“

Der Platz für Tische und Stühle bzw. Stehtische wäre wegen der vielen Besucher einfach nicht da. Tanja Schmitz ist bedient. „Ich kann das nicht nachvollziehen und fühle mich ehrlich gesagt etwas veräppelt. Der Bürgersteig ist minimal und uns geht Umsatz verloren. Dafür werden unsere Toiletten von den Besuchern hauptsächlich genutzt, mehr noch als der Klowagen.“ Wie es wäre, wenn sie einfach einmal den Laden zu machen würde, ist bisher noch kein Gedanke. Doch eins ist klar, schön wäre das nicht für das Heimatfest...

(FF)