Pavillon soll durch ein Platanendach ersetzt werden: Das Waschbrett wurde abgerissen

Pavillon soll durch ein Platanendach ersetzt werden : Das Waschbrett wurde abgerissen

Das Dach des Waschbretts, des Pavillons zwischen Jubiläumsplatz und Mühlenstraße, ist am Dienstagabend, 30. Juli, abgebaut worden.

Mit einem Autokran wurden die tonnenschweren Betonteile des Daches angehoben und auf dem Boden abgesetzt. Mehr als drei Stunden dauerte es, bis die insgesamt acht Elemente des Daches von der Trägerkonstruktion des Pavillons gehoben waren.

„Um die Arbeiten sicher und mit möglichst geringen Beeinträchtigungen für die Anlieger und Geschäftsleute durchführen zu können, war der Abbau der Dachelemente in die Abendstunden verlegt worden“, sagt Thomas Lekies, der Pressesprecher der Stadt Mettmann. Die Mühlenstraße und der Weg vom Jubiläumsplatz zur Mühlenstraße blieben während der Abbrucharbeiten gesperrt.

„Das marode Waschbrett, das Ende der 1970er-Jahre errichtet wurde, wird im Zuge der Neugestaltung der Mühlenstraße durch ein Platanendach ersetzt. Der kleine Platz wird neu angelegt. Beide Maßnahmen sind Bestandteil des Integrierten Handlungskonzepts Innenstadt, das vom Land bezuschusst wird“, so Lekies.

Einer endgültigen politischen Entscheidung, ob das Waschbrett erhalten, durch eine Glasdachkonstruktion oder durch ein Platanendach ersetzt werden soll, waren lange Diskussionen vorausgegangen. Bereits Ende der 1990er-Jahre hatte es ähnliche Diskussionen gegeben. Alternativ zum Waschbrett wurde unter anderem vorgeschlagen, auf dem kleinen Platz Bäume zu pflanzen und eine Boulebahn anzulegen.

„Nachdem am Dienstagabend die Dachelemente abgebaut waren, wurde am Mittwochmorgen die Konstruktion des Pavillons abgebrochen“, sagt Thomas Lekies. Mit der Umgestaltung der Mühlenstraße war vor kurzem im Bereich Bovensiepen, Tchibo begonnen worden. Vor dort aus wurde zunächst der Straßenbelag entfernt. Nach dem Abbruch des Waschbretts werden die Arbeiten auf dem Platz und auf der Mühlenstraße in Richtung Tannisberg fortgesetzt.

„Das Konzept zur Umgestaltung der Mühlenstraße orientiert sich in der gestalterischen Gliederung und den Materialien an den bereits umgebauten Innenstadtbereichen mit einem hellen Betonsteinpflaster in Kombination mit anthrazitfarbenen Betonsteinplatten als Leitspur und straßengliederndes Element. Mit einem Wechsel von freien Wegeflächen und baumbestandenen Abschnitten soll ein spannungsvolles Bild eines sich öffnenden beziehungsweise begrenzenden Stadtraumes auf der Mühlenstraße entstehen. Die Neugestaltung der Mühlenstraße soll bis auf kleinere Restarbeiten bis Ende November abgeschlossen sein“, so Thomas Lekies. „Wie die Mühlenstraße wird auch die Orthsgasse komplett erneuert. Mit dem Neubau der Treppe wird nach dem Heimatfest begonnen, das vom 30. August bis zum 1. September rund um St. Lambertus stattfindet. Bis zum Blotschenmarkt sollen auch dort die Arbeiten beendet sein.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das Waschbrett ist Geschichte

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