1. Die Stadt

Schulbusverkehr in Mettmann: Endlich ist alles geregelt

Schulbusverkehr in Mettmann : Endlich ist alles geregelt

Seit rund vier Wochen setzt sich Thomas Sterz nun dafür ein, dass die Stadt Mettmann die Fördermittel des NRW-Verkehrsministeriums abruft, die zur Verfügung gestellt werden, um mehr Busse zu Schulzeiten bereitzustellen, damit das Infektionsrisiko möglichst klein gehalten werden kann (wir berichteten).

Dazu hatte er zur Geschäftsführung des Nordrhein-Westfälischen Omnibusverband (NWO) Kontakt aufgenommen, aber auch zu verschiedenen Dezernatsleitern der Verwaltung. Zudem hatte er sich die Formalitäten in direkter Kommunikation des Ministeriums besorgt, mit der Rheinbahn kommuniziert und mit Reisebus-Anbietern gesprochen, um diverse Angebote zum Vergleich einzuholen.

Es wäre also alles vorbereitet gewesen, um kurzfristig zu starten, denn zwischen Antrag durch die Stadt auf NRW-Fördermittel und den Start des Busses sollten nur wenige Tage liegen. Doch die Stadt war nicht in der Lage einen Antrag zu stellen, obwohl der Antrag nur vier unbürokratische Seiten gewesen wäre. „Keine Zeit dafür“ hieß es dort. Der Kreis Mettmann hat es jedenfalls erledigt.

Das wollte Thomas Sterz nicht zufriedenstellen und er kontaktierte Bürgermeister Thomas Dinkelmann persönlich. Dieser hatte offenbar davon bislang noch keine Kenntnis und sicherte schnellstmögliche Hilfe zu. Wenige Stunden später konnte Dinkelmann schon den Erfolg vermelden und teilte Sterz mit „die Fördermittel werden nun beantragt“. Es war also alles in der Tat umsetzbar und der Einsatz von Thomas Dinkelmann hat den vermeintlichen Knoten gelöst. „So – unbürokratisch, schnell und hilfsbereit – würde ich mir dauerhaft den Umgang zwischen Bürgern, Politik, Verwaltung und Bürgermeister/in in der kommenden Legislaturperiode wünschen“, sagt Thomas Sterz, der für die FDP den Wahlkreis Goldberg/Stadtwald sensationell gewonnen hatte.

Bürgermeister Dinkelmann hat den Arbeitsauftrag an das Dezernat erteilt. Vermutlich wird dann in der kommenden Woche der Antrag nach NRW gehen und unverzüglich nach einer Bewilligung der Busverkehr verstärkt. Diese Verbesserung der temporären Buslinien kostet die Stadt keinen Cent. Aktuell laufen diese Fördermittel bis zu den Herbstferien, jedoch gibt es erste Anzeichen dafür, dass das NRW-Ministerium diese bis zu den Weihnachtsferien verlängern wird.