Der Bürgermeister hatte eingeladen: Eine „Bürger-Wanderung“ durch das Neandertal

Der Bürgermeister hatte eingeladen : Eine „Bürger-Wanderung“ durch das Neandertal

„Das war eine tolle und abwechslungsreiche Tour“, waren sich die erschöpften aber zufriedenen Wanderer nach strammen 18 Kilometern und mehr als sechs Stunden auf den Beinen einig.

Bürgermeister Thomas Dinkelmann hatte zum zweiten Mal Bürger zu einer Wanderung eingeladen. 18 Frauen und Männer, teilweise sogar aus dem Ruhrgebiet angereist, machten sich am Samstagvormittag vom Parkplatz am Altenheim an der Talstraße auf den Weg, um bei bestem Wanderwetter das Neandertal entlang der Düssel zu entdecken.

Beim Start versorgte Manuela Jakobs-Woltering von der Stadt die Wanderer mit Obst, Wasser und einem Müsliriegel. Dann machte sich die Gruppe auf den Weg nach Gruiten. An der neuen Wassertretanlage in unmittelbarer Nähe zum Haus am Quall im Dorf Gruiten legten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ein flottes Tempo vorgelegt hatten, eine erste Pause ein und wurden erneut von Manuela Jakobs-Woltering mit Obst und Getränken versorgt.

Gut gestärkt und ausgeruht ging es dann von Gruiten aus durch das wunderschöne Neandertal entlang der Düssel weiter auf die Höhen von Erkrath-Millrath hinauf. Oben angekommen kehrte die Gruppe im „Café op dem Kamp“ ein. Dort genossen die Wanderinnen und Wanderer die warme Sonne bei Kaffee, Kuchen und kleinen Snacks. Das Aufstehen fiel dem ein oder anderen dann schon etwas schwerer. Doch bevor der Regen am späten Nachmittag einsetzte, hatten alle wieder den Start- und Zielpunkt am Altenheim im Neandertal erreicht.

Bürgermeister Dinkelmann versprach, auch im nächsten Jahr wieder die Wanderstiefel zu schnüren. Vor allem diejenigen, die eigens für die Wanderung nach Mettmann gekommen waren, wollen im kommenden Jahr wieder mitgehen. Sie waren das erste Mal im Neandertal unterwegs. „Das hat uns sehr gut gefallen, wir sind im nächsten Jahr wieder dabei." Auf die Wanderung waren sie in der Broschüre „neanderland wanderwoche“, die der Kreis Mettmann herausgebracht hatte, aufmerksam geworden.

Ausgearbeitet hatte die Tour Nathalie Villière von der Stabsstelle Veranstaltungsmanagement der Stadt Mettmann.

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