Die CDU drückt auf’s Tempo

Mettmann · Die CDU möchte bei "Endlosthemen" wie der Stadthalle und dem Düsselring Tempo machen.

Die Mettmanner Fraktion hatte sich zur Klausurtagung getroffen und sich zum Haushaltsplanentwurf beraten. So soll die Neandertalhalle unbedingt erhalten werden. Die CDU steht klar für die Sanierung der Halle ein und veranschlagt dabei Kosten von ca. vier Millionen Euro. Alle anderen Pläne hält sie für zu teuer. "Die Pläne der FDP zu einem neuen Kulturzentrum sind utopisch, das wären Kosten zwischen 10 und 12 Millionen", sagte die Fraktionsvorsitzende Ute Stöcker. Sie erwartet eine schnelle Entscheidung der SPD und ist verwundert darüber, dass die Genossen immer noch Befragungen durchführen. "Das Thema muss 2017 vom Tisch sein."

Auch in Sachen Düsselring sucht die CDU eine schnelle Entscheidung. In Gesprächen mit Kämmerer André Trant und Kurt Werner Geschorec vom Bauamt wurde erreicht, dass die "Buckelpiste" nicht erst in fünf Jahren, sondern spätestens bis 2020 saniert wird. "Wir können den Bürgern und Anwohnern nicht länger zumuten, auf der Straße in diesem Zustand zu fahren", sagte Stöcker. Das Planungs- und Straßenbauvorhaben soll bis 2018 zur Ausführungsreife gebracht, die Straße bis 2020 komplett saniert sein, fordert die CDU in einem Antrag, den sie zum Planungsausschuss am 1. März gestellt hat. Bei der Gesamtplanung soll zudem geprüft werden, ob nicht zumindest ein Fahrradweg angelegt werden könnte.

Beim Thema "Gesamtschule" ist die CDU gewillt, dem Elternwunsch zu folgen. "Nun bedarf es einer Machbarkeitsstudie zur Klärung der baulichen Verfügbarkeiten. Ohne den Eltern letztlich eine konkrete Schule anbieten zu können, die auch mit Inhalten gefüllt werden könnte, brauchen wir uns gar nicht auf den Weg zu machen, um etwas Neues zu entwickeln", sagte Dr. Richard Bley, der zweite Vorsitzende. Die Gymnasien fordert er auf, "sich nach der Decke zu strecken und ihre Schwerpunkte neu zu setzen", um zu überleben. Zu den Parkplatzproblemen in der City hat die CDU die Idee, einen Mitarbeiterparkausweis auf den Weg zu bringen, den Firmen ihren Mitarbeitern gegen eine geringe Gebühr ausstellen könnten.

Eine Absage erteilt die CDU den Plänen zu einem neuen Spielplatz am Mettmanner Bach. Vielmehr sollte das Geld für die Instandhaltung der Spielflächen am KHG, am Stadtwald und Am Steinbruch in Süd verwendet werden.

(Schaufenster Mettmann/FF)
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