1. Die Stadt

Die SPD: „Jetzt erst recht“

Die SPD: „Jetzt erst recht“

Ein fokussierter Blick in die Zukunft - das war die Quintessenz des Neujahresempfanges des SPD-Ortsvereins Mettmann.

Nach einem Rückblick des neuen Ortsvereinsvorsitzenden Heribert Klein wurden die konkreten Pläne für 2017 präsentiert. So stellte Klein nochmals den Arbeitskreis zum Thema Stadthalle und das daraus resultierende Bürgervotum vor. Auch vom neuen Fraktionsvorsitzenden Florian Peters gab es klare Ansagen: "Der Nothaushalt muss verhindert werden! Der Haushaltsausgleich steht mit einem kalkulierten Überschuss von 80 000 Euro, bei Einnahmen und Ausgaben von je 100 Mio. Euro, auf wackeligen Füßen."

Ein weiteres Kernthema der SPD ist die noch immer nicht zufriedenstellende Schullandschaft in der Kreisstadt. "Es kann einfach nicht angehen, dass gerade Hauptschüler, die unsere Hilfe am meisten benötigen, keine passende Schulform in unserer Stadt finden. Das ist ein Armutszeugnis!" Noch in diesem Jahr sollen durch eine Machbarkeitsstudie passende Standorte für eine Gesamtschule eruiert werden. Des Weiteren sieht die Fraktion ein klares Defizit im Bereich des bezahlbaren Wohnraums. "Wir fordern die Erstellung eines kommunalen Wohnraumkonzeptes."

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Auch das noch immer nicht abgeschlossene Innenstadtkonzept wurde thematisiert. Nachdem die Netztrennung bereits vor Monaten beschlossen wurde, wünscht sich die Fraktion eine zeitnahe Konkretisierung der Gestaltung des Jubiläumsplatzes. "Mit frühzeitiger Bürgerbeteiligung", so Peters. "Wir können nicht erst abwarten, bis die Baumaßnahmen abgeschlossen sind." Nachdem die Ereignisse der jüngsten Vergangenheit der SPD stark zugesetzt haben (das Schaufenster berichtete), zieht Florian Peters daraus positive Rückschlüsse. "In der Fraktion herrscht ein großer Zusammenhalt. Ich gehe mit der Einstellung voraus: Jetzt erst recht!"

Für diese motivierenden Worte erhielt Peters donnernden Applaus von den anwesenden Genossen. Abschließend durften sich die Jubilare über ihre Auszeichnungen zur Parteiangehörigkeit freuen. Gunhilde Lichtenford belam die Urkunde für ihren verstorbenen Mann Jan Peter Lichtenford überreicht. Lichtenford war 60 Jahre Parteimitglied und wurde posthum geehrt. Mark Heckroth wurde für zehn Jahre, Hans Duncker, Christiane Hansmann und Gabi Schoek für 25 Jahre, Heinrich Stang für 40 Jahre und Karl Hoheisel für 50 Jahre ausgezeichnet.

(Schaufenster Mettmann/TB)