160 Jahre Kolpingsfamilie Mettmann Bilderrevue „160 Jahre Kolpingsfamilie Mettmann“

Mettmann · Mit Fotos der Gründungsurkunde von 1857 und den "Gründungsgesellen" startete die sehr gut besuchte Bilderrevue "160 Jahre Kolpingsfamilie Mettmann" im Johanneshaus.

Während die Bilder bis zu den 1920er Jahren ausschließlich vom Vorsitzenden Wilfried Meiswinkel kommentiert werden konnten, wurde es ab den 30er Jahren und darüberhinaus erwünscht lebhaft im Saal. "Da ist mein Vater, der war damals Senior", "Ist das wirklich Maria, die hat sich aber verändert", "weißt du noch..." lauteten Zwischenrufe und Kommentare.

Die Bilderrevue brachte sowohl die großen Zeiten und sozialpolitischen Aktivitäten der Kolpingsfamilie in Erinnerung als auch die dunkelste für die Kolpinger, die Ermordumng ihres Präses Kaplan Johannes Flintrop im KZ Dachau 1942. Die Revue ermöglichte auch ein Wiedersehen mit vielen Präsides und Vorsitzenden, insbesondere der vergangenen 50 Jahre.

Lieder, die einen Bogen zogen von "Die Gedanken sind frei" bis zu "Die Hände zum Himmel" - größtenteils am Klavier begleitet vom Präses Pfr. Herbert Ullmann - trugen zur guten Stimmung bei und verlebendigten die wichtigen Epochen der letzetn 160 Jahre.

Das gemeinsame Singen sowie das profihaft vorbereitete Büffet fanden großen Anklang. Nach Ende der Revue saßen noch viele Kolpinger und Gäste lange Zeit zusammen, um Erinnerungen und Gedanken auszutauschen Ein wirklich gelungener, mutmachender Abend.

(Schaufenster Mettmann)
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