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Neubürgerveranstaltung in Mettmann: Willkommen in Mettmann

Neubürgerveranstaltung in Mettmann : Willkommen in Mettmann

Mit der ersten Neubürgerveranstaltung möchte Bürgermeister Thomas Dinkelmann eine feste Tradition ins Leben rufen. Rund 2.000 Menschen ziehen jährlich in die Kreisstadt

„Genauso viele verlassen Mettmann aber auch wieder“, weiß Thomas Lekies von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt. Doch für all jene, die in Mettmann eine neue Wahlheimat gefunden haben, stehen eine Vielfalt an Möglichkeiten zur Verfügung.

Wie umfangreich die Kultur- und Vereinswelt in der rund 40.000 Einwohner großen Stadt ist, sollte die Neubürgerveranstaltung ebenfalls darstellen. Bürger- und Sportvereine, die Mettmanner Kulturvilla, die Freiwillige Feuerwehr, das Weltspiegelkino, die Aulen Mettmanner, VHS, Musikschule, Stadtbücherei und viele mehr nutzen die Möglichkeit, einen Einblick in das umfangreiche Freizeitangebot zu liefern.

„Mettmann hat wahnsinnig viel zu bieten und auch für uns ist es schön, an diesem Tag neue Netzwerke zu knüpfen“, so Constanze Backes von der Kulturvilla. Ein informatives Programm wartete auf die rund 60 anwesenden Besucher, die der Einladung der Verwaltung gerne gefolgt waren und den Weg in die Neandertalhalle fanden.

Nachdem Derya Can, neue Büroleiterin des Bürgermeisters, die anwesenden Gäste offiziell begrüßte, ermöglichte Stadtarchivarin Marie-Luise Carl den Anwesenden einen Blick in die Historie der Stadt. „Mettmann ist mit seiner über 1100-jährigen Geschichte keine junge Stadt“, erzählte Carl und zeigte altes Kartenmaterial und historische Urkunden.

Dass die Mettmanner ein geselliges Völkchen sind, vermittelte dann der Bürgermeister. „Daher lade ich Sie alle ein, besuchen sie die Feste der Stadt. Nirgendwo sonst lassen sich die Mettmanner besser kennenlernen.“

Dass so viele Institutionen, aber auch die kommunale Politik, an dem neuen Format „Neubürgerveranstaltung“ teilgenommen haben, freut den Hausherrn ganz besonders. „Eine Stadt lebt von ihren Ehrenamtlern und daher möchte ich auch unsere Neubürger ermutigen, sich zu engagieren. Die Auswahl an Vereinen ist schier grenzenlos.“

Nina und Robert Möller sind gemeinsam mit ihren Töchtern Emma (10) und Lilli (14) der Einladung nur zu gerne gefolgt. Die junge Familie ist vor kurzer Zeit aus der Nachbarstadt Erkrath nach Mettmann gezogen. „Diese Veranstaltung ist eine wirklich gute Sache und bietet uns die Chance, einmal die Vereinswelt genauer kennenzulernen. Wir sind schon mit einem Sportverein in Kontakt getreten“, so Mutter Nina Möller, die einen Großteil ihrer Kindheit in Mettmann verbracht hat. „Auch die Angebote der VHS und der Stadtbibliothek sind für uns sehr interessant.“

Musikalisch wurde der gesellige Samstagvormittag von dem Mettmanner Stadtorchester begleitet. Ein gelungener Formatauftakt für eine Veranstaltung mit Wiederholungspotential.

Info:

Die Einwohnerzahl bleibt bei gleichbleibendem Zu- und Wegzug jährlich nahezu konstant. Mit Stand vom 31. Dezember 2017 zählte das Einwohnermeldeamt 39.606 Bürger.

(TB)