EVK Mettmann ist unverzichtbar Weiteres Qualitätssiegel für die Notfallversorgung

Kreis · Das Evangelische Krankenhaus Mettmann ist seit nahezu 150 Jahren ein starker medizinischer Partner für die Patientenversorgung im Kreis Mettmann. Seither steht das Krankenhaus an der Gartenstraße für Stabilität, Innovation und Wachstum.

Oberärztin Pia Schmidt, Notfallmedizinerin und  internistische Leitung der Zentralen Notaufnahme, Dr. med. Oliver Hofer, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme und der Intensivstation, Geschäftsführerin Jessica Llerandi Pulido, Oberarzt Dr. med. Claus-Robin Fritzemeier, Notfallmediziner und chirurgische Leitung der Zentralen Notaufnahme.

Oberärztin Pia Schmidt, Notfallmedizinerin und internistische Leitung der Zentralen Notaufnahme, Dr. med. Oliver Hofer, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme und der Intensivstation, Geschäftsführerin Jessica Llerandi Pulido, Oberarzt Dr. med. Claus-Robin Fritzemeier, Notfallmediziner und chirurgische Leitung der Zentralen Notaufnahme.

Foto: EVK Mettmann

„Unser Ziel ist und bleibt es, die bestmögliche medizinische Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger der Region hier vor Ort bereitzustellen. Und das bedeutet auch, die medizinische Infrastruktur und das Leistungsangebot weiterzuentwickeln, bei ebenso kontinuierlicher Fort- und Weiterbildung unserer Fachkräfte im Haus“, erklärt Geschäftsführerin Jessica Llerandi Pulido. Ihr Fokus – trotz der widrigen Umstände in der Krankenhauslandschaft – liegt auf der Weiterentwicklung des EVK Mettmann, auch in Bezug auf die ambulante und stationäre Notfallversorgung.

„Wir haben Anfang des Jahres die ärztliche Besetzung des neu eingeführten NEFs in Erkrath ermöglicht, gleiches tun wird bereits seit langer Zeit in Mettmann und für den Kreis. Das EVK Mettmann allein stellt damit die ärztliche Besetzung von drei Notarzteinsatzwagen im Kreis zur Verfügung. Eine Leistung, die für uns und unsere Dienstplanung manchmal durchaus herausfordernd ist, aber es ist einfach wichtig, den Rettungsdienst zu gewährleisten. Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis können sich im Notfall auf unser Haus verlassen!“ sagt Dr. med. Oliver Hofer, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und Intensivmedizin im Krankenhaus.

Darüber hinaus hat das EVK Mettmann eine „Chest Pain Unit“ in der ZNA integriert, die Leitlinien gerecht und vor allem schnell einen Herzinfarkt ausschließt oder bestätigt, so dass im Falle eines kardiologischen Notfalls alle erforderlichen Maßnahmen direkt greifen. „Auch hier galt es zahlreiche bauliche und personelle Anforderungen umzusetzen, aber die Herzinfarktversorgung liegt uns und natürlich der Abteilung für Kardiologie wortwörtlich am Herzen“, ergänzt die Geschäftsführerin.

Die Zentrale Notaufnahme im EVK Mettmann ist Anlaufstelle für mittlerweile über 25.000 Patienten im Jahr, sie kommen selbstständig oder mit dem RTW ins Krankenhaus. Viele können nach ambulanter Versorgung nach Hause entlassen werden, ein Teil der Notfälle wird stationär aufgenommen. Für die stationäre Notfallversorgung hat das Mettmanner Krankenhaus nun ein weiteres Qualitätsmerkmal erreicht. „Der Medizinische Dienst hat unsere Strukturen und Prozesse nach strengen Kriterien akribisch geprüft und wir haben im Ergebnis weiterhin die „Stufe II der erweiterten Notfallversorgung“ zugesprochen bekommen. Das ist absolut bedeutsam für uns und spiegelt unsere tägliche gute Arbeit wider“, erklärt Dr. med. Oliver Hofer.

Geschäftsführerin Llerandi Pulido ergänzt, dass man im Rahmen der Krankenhausplanung natürlich noch in Gesprächen sei, das EVK Mettmann aber als einziges Krankenhaus in der

Kreisstadt Mettmann als regionaler Gesundheitsversorger unverzichtbar bleibt. „Und wir wollen

uns weiterentwickeln und stehen für eine wohnortnahe Medizin, die auch im Notfall Ihre Leistungserbringung mit höchster Qualität anbieten möchte!“

Übrigens: neben dem Rettungsdienst auf der Straße unterstützen zwei EVK-Notärzte auch die DRF-Luftrettung, die ihren Stützpunkt in Dortmund hat. Damit ist das Krankenhaus auch für speziellere Patientenfälle gewappnet und vorbereitet.