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Wie geht es dem Handel in Zeiten der Corona-Pandemie?: Die Mettmanner dürfen wieder

Wie geht es dem Handel in Zeiten der Corona-Pandemie? : Die Mettmanner dürfen wieder

NRW macht auf und auch in Mettmann tut sich etwas. Gastronome dürfen wieder ihre Gäste empfangen, die Vereinswelt öffnet sich wieder und auch die Innenstadt kehrt langsam zur Normalität zurück. Wobei das Wort „Normalität“ nicht ganz der Realität entspricht, denn trotz der vielen Lockerungen, die wir nun genießen, haben sich alle nach wie vor an gewisse Regeln im Rahmen der Corona-Pandemie zu halten. Wir haben uns mal umgehört.

Olaf Maier, Geschäftsinhaber von Schuh Sinemus, durfte sein Geschäft bereits vor drei Wochen wieder öffnen. „Mein Team und unsere Kunden haben sich sehr darüber gefreut und wir sind sehr zufrieden“, sagt Olaf Maier. Jeder hält sich an die Regeln, trägt Mundschutz, hält Abstand und keiner meckert, weil immer nur eine bestimmte Anzahl an Kunden gleichzeitig ins Geschäft darf. „Ich habe das Gefühl, dass viele Menschen sich inzwischen mit den Regeln arrangiert haben und gelernt haben damit zu leben.“

Genauso sieht das Martina Michalke vom Modegeschäft „Frieda’s“. „Die ersten beiden Wochen nach der Eröffnung sind super gelaufen und man hat es den Kunden förmlich angesehen, wie froh sie über die Öffnungen waren.“ Für Michalke und ihr Team war es in den Wochen zuvor ein trauriges Bild, was sich da von der fast menschenleeren Mettmanner Innenstadt abzeichnete. „Aber jetzt kommt wieder Leben in die City und wir können auch wieder zu unseren gewohnten Öffnungszeiten für unsere Kunden da sein.“

Michael Hoffstaedter vom gleichnamigen Modehaus kann ebenfalls frohe Kunde verbreiten. „Ich bin sehr zufrieden, wie bisher die Geschäfte angelaufen sind. Natürlich werden wir nicht die Vorjahreszahlen erreichen, aber wir sind einfach froh, dass wir wieder öffnen dürfen.“ Auch hier zeigen sich die Kunden sehr einsichtig und tragen Mundschutzmasken und Handschuhe.

Das Team des Frisörsalons Coroneo hat gut zu tun. Kunden können  nur nach telefonischer Terminvergabe bedient werden. Die drei Angestellten arbeiten in zwei Räumen, um den Mindestabstand untereinander zu wahren. Mundschutz und Desinfektion gehören zum Standard. Viele Kunden machen direkt schon den nächsten Termin aus, damit sie auf der sicheren Seite sind.

(nic)