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Strafverfahren gegen Mettmanner: Mit 0,8 Promille Unfall verursacht

Strafverfahren gegen Mettmanner : Mit 0,8 Promille Unfall verursacht

Am Donnerstagnachmittag (8. Oktober) verursachte ein 51-jähriger Mettmanner vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol einen Verkehrsunfall mit leichtem Sachschaden auf dem Karpendeller Weg in Mettmann. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren gegen Mettmanner ein.

Gegen 16.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Polizei zu einem Verkehrsunfall auf dem Karpendeller Weg in Mettmann gerufen. Gegenüber der Haus-Nummer 19 war ein am Fahrbahnrand abgestellter Mitsubishi von einem Ford Focus beim Ausparken beschädigt worden.

Der Fahrer des Unfallfahrzeuges war zu Beginn der Unfallaufnahme zunächst nicht vor Ort. Nach Angaben der Beifahrerin hatte er nach dem Zusammenstoß mit dem Mitsubishi die Unfallörtlichkeit zunächst verlassen, um von seiner Wohnanschrift seine Personalpapiere zu holen. Als der Beschuldigte zum Einsatzort zurückkehrte, stellten die Beamten in der Atemluft des Unfallverursachers Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest verlief mit 0,8 Promille (0,4 mg/l) positiv. Der 51-Jährige gab an, erst nach dem Verkehrsunfall an seiner Wohnanschrift Alkohol konsumiert zu haben. Um die Nachtrunkbehauptung überprüfen zu können, wurde bei dem 51-Jährigen aus diesem Grund die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben angeordnet und auf der Polizeiwache Mettmann durchgeführt.

Neben einem Strafverfahren wegen des Fahrens unter Alkoholeinfluss wird gegen den Mettmanner auch wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht ermittelt, da er sich von der Unfallörtlichkeit zunächst entfernt hat. Weiterhin wurde der Führerschein des 51-Jährigen sichergestellt und ihm wurde das Führen von fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen bis auf weiteres untersagt.