1. Die Stadt

Steine wurden beim Abbau zu schwer beschädigt: Die „Stadtmauer'' wird nicht wieder aufgebaut

Steine wurden beim Abbau zu schwer beschädigt : Die „Stadtmauer'' wird nicht wieder aufgebaut

Die stilisierte Stadtmauer, die einst auf der Ecke Freiheitstraße/Am Königshof stand und im Zuge der Umgestaltung der Straßen abgebaut worden war, wird nicht wieder aufgebaut.

Die SPD hatte im Ausschuss für Planung, Verkehr und Umwelt, beantragt, dass das Kunstwerk an anderer Stelle wieder aufgestellt werden sollte. Als Platz hatte sie die Grünfläche Laubacher Straße / Ringstraße vorgeschlagen.

Baudezernent Kurt Werner Geschorec führte aus, dass beim Abbau des Kunstwerkes etliche der großen Tuffsteine stark beschädigt worden seien, weil sie nicht nur miteinander verdübelt, sondern auch mit einem hochfesten Mörtel verklebt waren. Die Mauer könne aufgrund ihrer Beschädigungen nicht mehr in der ursprünglichen Form aufgebaut werden. Zudem sei nicht bekannt, dass an dem vorgeschlagenen Standort jemals eine Stadtmauer gestanden habe, gab er zu bedenken.

Die SPD zog den Antrag daraufhin zurück. SPD und CDU regten an, nach der Neugestaltung der Breite Straße und der Freiheitstraße den Eingangscharakter der Stadt an dieser Stelle mit einem anderen Kunstwerk/Objekt zu betonen. Einig waren sich die Ausschussmitglieder, dass der großzügige Blick von der Breite Straße in die Fußgängerzone dadurch nicht verbaut werden sollte.