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Grüne, SPD, Omas gegen rechts, Fridays for Future, Bündnis für Toleranz und Zivilcourage und den Kirchen rufen zur Demo auf: Protest gegen AfD-Veranstaltung in Mettmann

Grüne, SPD, Omas gegen rechts, Fridays for Future, Bündnis für Toleranz und Zivilcourage und den Kirchen rufen zur Demo auf : Protest gegen AfD-Veranstaltung in Mettmann

Anlässlich der Bürgerinformationsveranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) am kommenden Dienstag, 8. Februar, in der Mettmanner Stadthalle ruft ein Bündnis zur Gegendemonstration auf. Diese beginnt um 18 Uhr vor dem AWO Ortsverein an der Gottfried Wetzel Straße gegenüber der Stadthalle.

So gibt es in Mettmann Protest gegen die Veranstaltung der Partei. So schreibt Nils Lessing von den Grünen: „Für den kommenden Dienstag ruft ein breites Bündnis von VertreterInnen unterschiedlicher Ratsfraktionen/Ortsverbänden, dem Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, Omas gegen rechts und Jugendliche von Fridays for Future dazu auf eine Demonstration anlässlich einer AFD-Veranstaltung zu besuchen.“

Heribert Klein von der SPD: „Schon wieder tagt die AFD in der Stadthalle und wir wollen wiederrum durch eine Demonstration deutlich machen, dass wir trotzt aller politischen Unterschiede zusammen für Toleranz und ein friedliches Miteinander in Mettmann stehen.“

Für die sogenannten „Omas gegen rechts“ merkt Heike Linnert an: „Im März haben wir gesehen, wie viele Menschen für Demokratie, Meinungsfreiheit, Respekt vor dem Anderen und Menschlichkeit bereit waren aufzustehen und sich entgegen zu stellen! Jetzt ist es wieder soweit!“

Jürgen Gutt von den Piraten/Linken sagt: „Wir sollten es nicht tolerieren, dass sich Mettmann als problemloser Veranstaltungsort für Rechtspopulisten und andere fragwürdige Gruppen etabliert. Wir rufen daher alle auf mit uns zusammen für Toleranz, Demokratie und ein friedliche Gesellschaft zu demonstrieren“

Auch Pfarrer Ullmann von der katholischen Kirchengemeinde unterstützt die Demonstration: "Ich ermutige nicht nur Gemeindemitglieder zur Teilnahme an der Demonstration. Meine Motivation dazu ist aus kirchlicher Sicht nicht primär ein gegen, sondern ein Bekenntnis für eine tolerante Gesellschaft, für offene Gesprächskultur, für Abrüstung in einem gerade durch Äußerungen aus der AfD aggressiver und diskriminierender gewordenen Sprachstil, für christliche Grundüberzeugungen auf der Basis der Bergpredigt Jesu, für Meinungsvielfalt und offenen Diskurs."

Pfarrer Artmann von der evangelischen Kirchengemeinde stellt sich dabei „ganz hinter die Aussagen von Pfarrer Ullmann“.

„Die rechtspopulistische Hetze der AfD wollen wir nicht einfach widerspruchslos hinnehmen und das schon gar nicht aus unserer Stadthalle heraus. Solange die AfD rechtsextreme Personen wie Herrn Höcke in ihren Reihen toleriert, ist sie eben keine normale konservative Partei, für die sie sich bei Veranstaltungen wie am Dienstag in Mettmann darstellen will.“, sagt Nils Lessing von den Grünen.

Ula Schnellting vom Bündnis für Toleranz und Zivilcourage dazu: „Wir fänden es toll, wenn alle ihre Laternen vom letzten Martinszug mitbringen würden. Mit vielen Lichtern wollen wir Signale für Toleranz und Zivilcourage setzen.“