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Der Abenteurer Robert Neu berichtet im Road Stop von seiner Nordamerikareise im Schlauchboot : 3000 km Wildnis und Freiheit am Yukon

Der Abenteurer Robert Neu berichtet im Road Stop von seiner Nordamerikareise im Schlauchboot : 3000 km Wildnis und Freiheit am Yukon

Einmal aussteigen aus dem hektischen Alltag. Einmal die Schönheit der Natur und der unberührten Wildnis hautnah erleben. Der weitgereiste Fotograf, Abenteurer und Buchautor Robert Neu hat sich diesen Traum erfüllt.

Am Donnerstag, 13. Februar, berichtet Robert Neu ab 19.30 Uhr im Road Stop auf der Marie-Curie-Straße 8 unter dem Titel „Kanada und Alaska - 3000 km Wildnis und Freiheit am Yukon“ von seinen Reisen.

„Für diese Multivisionsshow bin ich über Monate in die Wildnis gegangen“, sagt Neu. Das Reisemittel der Wahl war dabei ein sogenanntes „Packraft“, ein ultraleichtes, kleines Schlauchboot, das extra für kombinierte Land-Wasser-Touren konzipiert wurde. „Mit diesem Boot ging es für mich auf den Outdoor-Highway schlechthin: den mächtigen Yukon River“, sagt Robert Neu.

Über 3000 km fließt dieser legendäre Fluß durch den Norden Kanadas und Alaskas bis zur windgepeitschten Beringsee. „Die Reise begann für mich an den Gletschern der Quellseen in British Columbia. Bären, Adler und Elche kann man hier antreffen und sie begleiteten mich auf meiner Reise bis zum Ozean“, erzält der Abenteurer. Das Packraft war dabei vollgestopft mit Vorräten und einer Kameraausrüstung, denn reisen in der Wildnis heißt autark sein.

Robert Neu: „Ganz alleine in der Natur zu sein ist eine sehr berührende Erfahrung, die den Reisenden auf sich selber zurückwirft. Es ist ein ursprüngliches Leben, einfach, ehrlich, atemberaubend still.“ Nur zu Goldrauschzeiten war hier im Norden viel los: Die legendäre Goldgräberstadt Dawson City zeugt bis heute davon. „Obwohl hier nur 1800 Menschen heimisch sind, tobt das Leben und man kann den Duft vom Wilden Westen und Goldgräberstimmung einatmen“, sagt Neu. „Viele Menschen kamen hier in den Norden, um hier ihr Glück zu suchen.“

Für Robert Neu ging es dann weiter in Richtung Alaska, doch ihn erwartete eine böse Überraschung. „Messerstecher zerstörten mein Boot und ließen meinen Traum vin Wildnis und Freiheit beinahe zerplatzen“, erinnert er sich. „Zudem trieb ein Brandstifter t sein Unwesen und nur mit Mühe und Not konnte Schlimmeres verhindert werden.“

Doch abseits dieser schlimmen Erfahrungen war diese Reise für Robert Neu auch ein Zeichen dafür, dass Träume wahr werden können, wenn man ausdauernd ist und an sie glaubt. Die Besucher in Mettmann können sich auf einen unterhaltsamen abend freuen.

In lebendig erzählten Geschichten berichtet Robert Neu vom Leben am Fluss, monatelanger Abgeschiedenheit, Überleben in der Wildnis und von den Träumen, die den Reisenden immer wieder motivieren, Extremerfahrungen zu suchen. Hautnahe Begegnungen mit Bären und Elchen, aber auch mit den einheimischen Indianern und Yupik-Eskimos machen diese Live-Show auf Großbildleinwand zu einer Liebeserklärung an das Leben und Reisen im Norden. Sehnsucht und Lagerfeuerromantik garantiert!