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Langjährige Zusammenarbeit wird fortgesetzt: Kreis Mettmann und Uni Köln arbeiten an schulischer Inklusion

Langjährige Zusammenarbeit wird fortgesetzt : Kreis Mettmann und Uni Köln arbeiten an schulischer Inklusion

Inklusion in der Schule ist ein zentraler Baustein, mit dem Ziel, dass in Zukunft kein Kind zurückgelassen wird. Auch der Kreis Mettmann führt sein Engagement in diesem Bereich weiter fort.

Kreis. Der Kreis Mettmann führt sein Engagement im Bereich Inklusion in der Schule weiter fort. Landrat Thomas Hendele hat jetzt mit Prof. Thomas Hennemann, Lehrstuhlinhaber der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Uni Köln, einen neuen Kooperationsvertrag unterschrieben. Seit zehn Jahren begleitet die Universität den Kreis dabei, die Schulen bestmöglich in ihrem Inklusionsauftrag zu unterstützen.

Ausgehend von der UN-Behindertenrechtskonvention starteten 2010 die ersten Bemühungen: „Schon damals stand außer Frage, dass der Veränderungsprozess langfristig anzulegen und zu realisieren ist“, erinnert sich Landrat Thomas Hendele. Im Fokus der landesweit einzigartigen Zusammenarbeit standen von Beginn an die Kinder unter erhöhten psychosozialen Risiken. In den Projekten Mettmann 1.0 und Mettmann 2.0 wurden Studien zu Einfluss- und Erfolgsfaktoren von Inklusion erarbeitet. Das neue Projekt Mettmann 3.0 wird an die bisherigen Ergebnisse der Forschung anknüpfen und zielt darauf ab, die positiv bewerteten Konzeptionen mit Unterstützung der kreisangehörigen Städte nachhaltig und flächendeckend im Kreis Mettmann zu implementieren. Die Erkenntnisse aus den Studien wird die Universität zum Ende des Jahres präsentieren.