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Corona-Pandemie: Stärkung für die Innenstadt

Corona-Pandemie : Stärkung für die Innenstadt

Die Kreisstadt Mettmann erhält aus dem Sofortprogramm des Landes NRW zur Stärkung von Innenstädten und Zentren 123.493 Euro.

Mettmanns Wirtschaftsförderer Stephan Reichstein hatte einen entsprechenden Förderantrag für das Projekt „Mettmann handelt“ eingereicht. Mit dem Geld kann die Stadt beispielsweise leerstehende Ladenlokale selbst anmieten, sie weitervermieten und so Perspektiven für eine Nachnutzung von Leerständen entwickeln. Die Landesförderung wird von der Stadt als Mietminderung an die Nutzer leerstehender Landelokale weitergegeben.

 „Mit dem Projekt wollen wir die Innenstadt stärken und Kunden anlocken“, sagt Bürgermeisterin Sandra Pietschmann.

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 Neben so genannten Start-up-Stores mit neuen Geschäftsideen könnten in Ladenlokalen regionale landwirtschaftliche Erzeugnisse oder Produkte aus der Region verkauft werden. Wirtschaftsförderer Reichstein möchte aber auch eine „Außenstelle“ der Stabsstelle Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung in der Innenstadt einrichten. Dort sollen Mitarbeiter der Verwaltung Interessenten für leerstehende Ladenlokale sowie den Innenstadtakteuren vor Ort zur Verfügung stehen.

 Im Zuge dieses Projekts können vor Ort Beratungsgespräche geführt und Workshops angeboten werden. Eine Begleitung würde nicht nur durch die Stadtverwaltung, sondern auch durch Institutionen wie dem Handelsverband NRW, die IHK sowie durch die Werbegemeinschaften „Shop Kultur ME“ und „Mettmann Impulse“ erfolgen.

 Die Anmietung von Ladenlokalen soll ab Mitte 2021 erfolgen. Die Stabstelle Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung hat erste Gespräche mit Hauseigentümern geführt und steht für Gespräche mit weiteren Hauseigentümern zur Verfügung.  „Dies wird der Innenstadt neue Impulse geben, die Zusammenarbeit zwischen dem örtlichen Einzelhandel, der Stadtverwaltung und Hauseigentümern stärken und das Angebot in der Stadt nachhaltig verbessern“, ist Bürgermeisterin Sandra Pietschmann überzeugt.