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Zehn Personen wurden verletzt+++Davon ein Kind und ein Erwachsener schwer: Feuer im Obergeschoss

Zehn Personen wurden verletzt+++Davon ein Kind und ein Erwachsener schwer : Feuer im Obergeschoss

Gestern Abend meldeten Anrufer der Feuerwehrleitstelle des Kreises Mettmann einen Zimmerbrand und eine starke Rauchentwicklung in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Zwei Personen sollten sich noch in der Brandwohnung befinden.

Am Samstagabend, 23. Mai, meldeten Anrufer der Feuerwehrleitstelle des Kreises Mettmann einen Zimmerbrand und eine starke Rauchentwicklung in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Zwei Personen sollten sich noch in der Brandwohnung befinden.

Unter dem Stichwort „Zimmerbrand mit Menschenleben in Gefahr“, entsendete die Leitstelle unverzüglich einen Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr, die hauptamtliche Wache, einen Rettungswagen sowie einen Notarzt der Feuerwehr Mettmann zur Alarmadresse.

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 Nach erster Erkundung der Einsatzstelle drang bereits dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern der betroffenen Wohnung. Durch das beispiellose, mutige und vorbildliche Handeln mehrerer Ersthelfer wurden die zwei Bewohner der Brandwohnung bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr bis in den Treppenraum gezogen. Durch die Feuerwehr wurde umgehend die weitere Menschenrettung eingeleitet sowie die medizinische Erstversorgung der Schwerverletzten sichergestellt.

Aufgrund der großen Anzahl an Verletzten und der damit verbundenen Nachforderung des Einsatzleiters, wurden unverzüglich weitere Rettungsmittel zur Einsatzstelle entsandt. Die Feuerwehr ging mit mehreren Löschtrupps und Löschrohren über den Treppenraum in das Mehrfamilienhaus zur weiteren Erkundung, Evakuierung und Brandbekämpfung vor. Ob sich noch Personen in der Wohnung befanden, war zu diesem Zeitpunkt unbekannt.

Nach umfangreicher Durchsuchung der Brandwohnung wurden keine weiteren Personen aufgefunden. Die restlichen Bewohner des Hauses wurden frühzeitig durch die Akustik der Rauchwarnmelder sowie lautes Klopfen und rufen der Ersthelfer auf das Brandgeschehen aufmerksam und konnten das Gebäude verlassen. Alle Bewohner wurden notärztlich gesichtet. Zu den zwei schwer verletzten wurden drei weitere Personen leicht verletzt in ein Krankenhaus transportiert.

Ein Notfallseelsorger wurde zur Betreuung der betroffenen Personen hinzugezogen.Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Durch Hochleistungslüfter wurde das Gebäude vom Rauch befreit. Die Schwerverletzten wurden durch den Rettungsdienst unter notärztlicher Begleitung in Spezialkliniken transportiert. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.