Einfamilienhaus in Metzkausen nach Brand unbewohnbar

Einfamilienhaus in Metzkausen nach Brand unbewohnbar

Am Samstagvormittag wurde die Feuerwehr Mettmann um 11.37 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Keller-Zimmer-Wohnung" nach Metzkausen - Am Werfel- alarmiert.

Schon auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte das freistehende Einfamilienhaus in voller Ausdehnung. Flammen schlugen aus den Fenstern des Erdgeschosses und entzündeten kurz darauf auch die Räume des Obergeschosses sowie das Dach. Einsatzleiter Dirk Fischer entschied sofort, durch die Kreisleitstelle weitere Kräfte per Sirene nachalarmieren zu lassen. Ebenso wurden Einsatzkräfte der Feuerwehren Wülfrath und Ratingen und das DRK angefordert.

Die anfängliche Vermutung, eine Person würde sich ggf. noch in dem Haus aufhalten, bestätigte sich nach umfangreicher Durchsuchung des gesamten Hauses durch die Feuerwehr zum Glück nicht. Mit einem Löschangriff von zwei Seiten konnte die Feuerwehr das Feuer nach ca. einer Stunde unter Kontrolle bekommen und eine Ausbreitung auf die dichte Nachbarbebauung verhindern. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde mit mehreren Wärmebildkameras noch nach Brandnestern gesucht und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Gegen 15.30 Uhr meldete Einsatzleiter Fischer Einsatzende.

Im Einsatz waren insgesamt 71 Einsatzkräfte der Feuerwehren Mettmann, Wülfrath und Ratingen, der stellvertretende Kreisbrandmeister sowie das DRK. Die Feuerwehr Erkrath stand während der Einsatzdauer mit drei Fahrzeugen auf der Feuerwache Laubacher Straße für etwaige Paralleleinsätze zur Verfügung.

Das Haus ist nach dem Brand unbewohnbar. Durch Zeugenaussagen erhärtete sich der Verdacht einer Brandstiftung und eine männliche Person konnte vor Ort vorläufig festgenommen werden. Der Brandort wurde gesperrt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen dauern an.