Ministerin Kampmann startet Modellversuch mit Tablets und Digitalkameras in Kindertagesstätten

Kreis · Das Familienministerium startet jetzt ein auf zwei Jahre angelegtes Modellprojekt "Digitale Medien in der frühkindlichen Bildung", bei dem ausgewählte Kindertagesstätten mit Tablets und Digitalkameras ausgestattet werden.

Ziel ist, die medienpädagogische Arbeit in Kitas zu unterstützen. Während des gesamten Projektzeitraums werden die Kitas bei ihrer Arbeit von Medienpädagoginnen und Medienpädagogen begleitet und unterstützt. "Kinder haben heute immer früher Zugang zu digitalen Medien wie Tablets. Sie sind Teil der Lebenswirklichkeit von Kindern und Familien und auch aus dem pädagogischen Alltag der Kitas nicht mehr wegzudenken. Der Erwerb von Medienkompetenz ist deshalb bereits in der frühen Kindheit eine wichtige Bildungsaufgabe", erklärte Familienministerin Christina Kampmann.

Bereits im November hatte zum Thema "Digitale Medien im pädagogischen Alltag der Kindertagesbetreuung" eine Auftaktveranstaltung für pädagogische Fachkräfte stattgefunden. Sie zielte darauf ab, diese für das Feld der digitalen Medien in Kindertageseinrichtungen zu sensibilisieren und gemeinsam das Thema zu diskutieren. Es zeigte sich, dass noch viele Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit digitalen Medien bestehen. Insbesondere den Eltern kommt dabei eine wichtige Rolle zu.

Durch das Modellprojekt sollen strukturelle und inhaltliche Bedingungen herausgearbeitet werden, wie altersgerecht und pädagogisch sinnvoll mit digitalen Medien im Kita-Alltag umgegangen werden kann. Nach Ablauf der Modellphase sollen die Ergebnisse analysiert und für alle Kindertageseinrichtungen des Landes nutzbar gemacht werden. "Die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Projekts ist sichergestellt", betonte Ministerin Kampmann. Medienbildung ist in den Bildungsgrundsätzen des Landes verankert.

Weitere Informationen unter www.mfkjks.nrw.de.