Pilzbefall lässt Eschen sterben: Fällarbeiten im Neandertal

Pilzbefall lässt Eschen sterben : Fällarbeiten im Neandertal

Die untere Naturschutzbehörde des Kreises Mettmann teilt mit, dass aus Gründen der Verkehrssicherung in den nächsten Wochen im Neandertal Bäume gefällt werden müssen. Gefällt wird in Bereichen vom Museumsparkplatz bis zur Steinzeitwerkstatt, bei Bracken in Gruiten und im Umfeld der Kläranlage bei Gruiten.

In erster Linie sind Eschen betroffen, die aufgrund des landesweiten Eschensterbens stark geschwächt und nicht mehr standsicher sind. Die Eschen sind einer kleinen Pilzart zum Opfer gefallen, die dafür sorgt, dass die jungen Triebe im Kronenbereich absterben. Später fault dann auch der untere Teil des Stamms. Die ursprüngliche Heimat des Pilzes ist Ostasien, er hat sich dann über Polen weiter nach Westen ausgebreitet. Die Pilzsporen sind sehr klein und werden durch den Wind flächig ausgebreitet. Man geht davon aus, dass bis zu 90 Prozent der Eschen in NRW befallen sind. "Aber die Esche wird wohl nicht aussterben", beruhigt Klaus Adolphy von der unteren Naturschutzbehörde. "Einige Bäume sind gegenüber der Krankheit völlig unempfindlich und diese Bäume werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten wieder für gesunde Eschenbestände sorgen."

(Schaufenster Mettmann)
Mehr von Schaufenster Mettmann