1. Kreis

Schrittweise Eröffnung der Kitas empfohlen: Hoffnungsschimmer für Eltern und Kinder

Schrittweise Eröffnung der Kitas empfohlen : Hoffnungsschimmer für Eltern und Kinder

Die jüngste Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder (JFMK) hat zusammen mit dem Bundesfamilienministerium unter Federführung von Nordrhein-Westfalen und Hamburg den Beschluss gefasst, einen behutsamen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung zu ermöglichen.

Dazu erklärt die Familienpolitikerin und Bundestagsabgeordnete für den Kreis Mettmann, Michaela Noll: „Ich kann mich den Empfehlungen der JFMK nur anschließen. Den Eltern, gerade von kleinen Kindern, hat man in den letzten Wochen sehr viel abverlangt. Homeoffice und die Betreuung der Familie unter einen Hut zu bekommen ist eine Herausforderung, die Eltern meiner Meinung nach gut gemeistert haben, aber jetzt ist es an der Zeit sie zu entlasten. Und auch für Kinder stellen die gegenwärtigen Beschränkungen einen schweren Einschnitt dar. In den letzten Wochen hat man den Eindruck bekommen können, dass die Politik ihren alleinigen Fokus auf die Wirtschaft legt, aber wir haben die Probleme der Familien stets im Blick gehabt und darum freue ich mich über diese ersten Signale der Normalisierung des Alltags.“

Die für Kinder- und Jugendhilfe zuständigen Ministerinnen und Minister der Länder und des Bundes empfehlen, in den kommenden Wochen und Monaten aus bildungs- und entwicklungspsychologischen Gründen einen behutsamen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung in vier Phasen zu ermöglichen. Die Kindertageseinrichtungen und die Kindertagespflege in den Ländern sollen behutsam und stufenweise und unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation vor Ort in den folgenden vier Phasen wieder geöffnet werden: von der aktuell bestehenden Notbetreuung (1), über eine erweiterte Notbetreuung (2), einen eingeschränkten Regelbetrieb (3) bis zurück zum vollständigen Regelbetrieb (4).

„Mit diesem Beschluss können nun die Bundesländer, Kommunen und Kita-Einrichtungen jeweils in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen passende Lösungen finden und Familien eine Perspektive bieten.“