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Förderung aus dem PS-Fonds: Kulturvilla ins rechte Licht gesetzt

Förderung aus dem PS-Fonds : Kulturvilla ins rechte Licht gesetzt

Eine Mettmanner Firma lässt den beliebten Veranstaltungsort jetzt noch heller erstrahlen.

So richtig verzaubert ein Theater erst, wenn die Bühne ins rechte Licht gesetzt wird. So manche Künstler schreiben es gar in ihren Vertrag: sie möchten von allen Seiten angestrahlt werden, und so war die Kulturvilla immer wieder darauf angewiesen, Techniker mit eigenem Lichtequipment zu buchen, nicht selten zum Kummer des Schatzmeisters. Dank einiger hochwillkommener Zuwendungen konnte nunmehr, im fünften Jahr ihres Bestehens, die Kulturvilla endlich einen eigenen Grundstein zu professioneller Lichttechnik legen.

Vereinsvorstände Dorothee Meinhard, Bodo Herlyn und Constanze Backes hatten daher zu einer kleinen Vorführung geladen, um sich bei Sparkassen-Filialdirektor Thomas Döring für eine wiederholte Förderung aus dem PS-Fonds zu bedanken. Ebenfalls anwesend waren die Fraktionsvorsitzenden von CDU, FDP und Grünen, die entscheidend dazu beigetragen hatten, dass der Kulturvilla der mit 5000 Euro dotierte Heimatpreis verliehen wurde. „Besonders schön ist“, so Hausherr Bodo Herlyn, „dass das Fördergeld praktisch vollständig in der Stadt geblieben ist“. Für die aufwändig verankerten Lichttraversen und deren Installation konnte die Mettmanner Firma BüTec gewonnen werden, deren Geschäftsführerin Ulrike Kolberg sich darüber freute, dass die Arbeit ihrer Firma vielgelobter Mittelpunkt der Vormittagsveranstaltung war. 

  • Die Mettmanner Ehrenamtlern auf der Bühne
    Die Stadt würdigt verdiente Bürger in der Kulturvilla : Ein besonderer Abend für das Mettmanner Ehrenamt
  • Tanja Bamme und Philipp Nieländer.
    Montag live in der Kulturvilla : Podiumsdiskussion mit den Bürgermeisterkandidaten
  • Die Macher, die hinter der Kulturvilla
    Die Mettmanner Kulturvilla : Kultur macht glücklich - vor und hinter der Bühne

„Ich freue mich sehr, diese Firma in der Stadt zu haben“, so auch die künftige Bürgermeisterin Sandra Pietschmann, und fügt hinzu: „Als wir beim Bachlauf dringend eine Start- und Zielkonstruktion brauchten, war die Firma sofort zur Stelle und hat unbürokratisch geholfen“. 

Damit die neuen Strahler nicht nur eine leere Bühne beleuchteten, gab Hausherrin Constanze Backes noch zwei Chansons aus ihrem Kabarettprogramm zum Besten. „Ist das Kultur oder kann das weg?“, so der Titel des Programms. „Auf keinen Fall kann Kultur weg“, so Thomas Döring zum Abschluss, „für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, ulturinitiativen zu fördern“. Ganz sicher war man sich: Das war gut angelegtes Geld.