Lesermeinung zur Tour de France in Mettmann "Kollektiver Wahnsinn in Mettmann"

Mettmann · Zur Tour de France in Mettmann erreichte uns folgende Leserzuschrift.

"In dem Flecken am Rande des Geschehens ist massenhafter Größenwahn aufgetreten! Was war geschehen? Das Planungskomitee der Tour de France 2017 musste gezwungenermaßen die zweite Etappe der Tour durch die Peripherie des von Verkehrschaos geprägten Ortes führen. Seitdem fühlen sich die Einheimischen als heimliche Hauptstadt des weltweit größten Radsportereignisses. Einige fordern sogar, in völlige Katatonie zu verfallen und alle Arbeiten bis zur Tour einzustellen. Andere erliegen der Panik, von der realen Welt abgeschnitten zu werden.

Die Stadtverwaltung hat in weiser Voraussicht bereits erste Schritte unternommen:

1. Die gesamte Außenwelt wird um den Seuchenherd herumgeleitet. Leider lassen sich viele Schaulustige nicht davon abhalten, genau zum Ort des Ausbruchs zu fahren.

2. Um mit dem Bau einer überdachten Irrenstation zu beginnen, wurde bereits eine Glasüberdachung für den zentralen Platz, genannt "Waschbrett", beantragt. Ein 70 Prozent Zuschuss aus der realen Welt wurde in Aussicht gestellt.

Fazit: Mettmann hat es zwar nicht geschafft, in der offiziellen Website der Tour zu erscheinen, aber immerhin ist es der östlichste Wendepunkt im Jahr 2017. Wenn das mal nicht dem lokalen Selbstbewusstsein der Einwohner schmeichelt!"

Im Vorbeigehen betrachtet von Mike Saxton, Mettmann

Hinweis

Die in Leserbriefen geäußerte Meinung gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem sinngemäße Kürzungen vor.

(Schaufenster Mettmann)
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