Mettmann Metzkausen im Wandel der Zeit

Mettmann · Was hat es mit dem Mahnmal auf der Wilhelmshöhe auf sich? Wie entstand der Bürgerverein Metzkausen? Und was änderte sich für den Ort mit der Eingemeindung im Jahr 1975? Diesen Fragen widmet sich der nächste Bürgerstammtisch.

Das Bürgerfest in Metzkausen 2025.

Foto: Bürgerverein Metzkausen

Wegen der großen Nachfrage nach der Veranstaltung im November vergangenen Jahres wird Stadtarchivar Marinko Betker die Geschichte Metzkausens am Dienstag (1. September 2026) um 19.30 Uhr im Ratskeller erneut beleuchten. Mit historischen Fotos, Dokumenten und Anekdoten nimmt er die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Vergangenheit des Ortsteils.

Dabei geht es unter anderem um die Wilhelmshöhe. Betker zeigt, wie aus der Kibbenheide die heutige Wilhelmshöhe wurde, wie das dortige Denkmal entstand und warum sich daran ein Streit entzündete. Auch die Anfangsjahre des Bürgervereins Metzkausen werden näher betrachtet.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die kommunale Neuordnung von 1975. Im Zuge der großen Gebietsreform wurde der Kreis Düsseldorf-Mettmann am 1. Januar 1975 in Kreis Mettmann umbenannt. Gleichzeitig verlor Metzkausen seine Selbstständigkeit und wurde Teil der Stadt Mettmann. Welche Rolle dabei das sogenannte „Düsseldorf-Gesetz“ spielte, erläutert der Stadtarchivar ebenfalls.

Für seinen Vortrag hat Betker alte Unterlagen aus dem Stadtarchiv gesichtet und sich noch einmal mit Fragen beschäftigt, die Besucher beim vergangenen Stammtisch gestellt hatten. So soll nicht nur Bekanntes aufgefrischt, sondern auch die eine oder andere historische Überraschung ans Licht kommen. Außerdem gibt der Leiter des Stadtarchivs Einblicke in seine tägliche Arbeit. Welche Schätze lagern in den Archiven? Welche Unterlagen lassen sich dort finden? Und wie kann das Archiv für die eigene Familien- oder Ortsgeschichte nutzen?