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Präventive Nichtraucherkampagne

Präventive Nichtraucherkampagne

Rauchen wird nicht nur teurer, sondern auch immer unbeliebter. Besonders Jugendliche greifen immer seltener zum Glimmstängel. Mit der Initiative "be smart- don't start" rief die AOK Rheinland /Hamburg zum bereits 19. Mal zum Nichtraucherwettbewerb in Schulen auf.

Zahlreiche Klassen haben sich gemeldet, den Test in den eigenen Reihen zu starten.


Dabei sind die Regeln denkbar einfach: Teilnehmen dürfen sechste bis achte Klassen. 90 Prozent der Schüler müssen über einen Zeitraum von sechs Monaten rauchfrei bleiben und sich mit dem Thema konstruktiv auseinander setzen. Dabei sind ganz individuelle Ideen bei der Krankenkasse eingegangen. In der vergangenen Woche wurden in den Räumen des Neanderthalmuseums die besten Ideen mit Geld- und Sachpreisen honoriert.

"Kurzfilme, Brettspiele, Flyer und Collagen - der Ideenreichtum der Schüler schien grenzenlos", sagt Sabrina Wegner von Radio Neandertal. Die Moderatorin führte durch die spannende Preisverleihung und hatte die Ehre, die Preise an Vertreter der Klassen zu überreichen. Besonders das Städt. Gymnasium Langenberg konnte mit Ideenreichtum überzeugen. Von 12 ausgezeichneten Teilnehmerklassen gingen gleich drei Geldgutscheine in Höhe von 150 Euro an die Gymnasiumschüler aus Langenberg.

Das Präventionsangebot der AOK hat auch in anderen Ländern Anklang gefunden. Europäische Nachbarn wie Spanien, Frankreich oder Holland bieten die Initiative ebenfalls an. In Deutschland haben allein in diesem Jahr 64 Schulklassen teilgenommen. Lediglich eine Klasse hat das vorgegebene Ziel nicht erreicht. "Es ist gerade die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, die uns am Herzen liegt", sagt der Regionaldirektor der AOK im Kreis Mettmann, Ralf Toepelt. Und auch die Schüler haben durch die Initiative erfahren, dass Rauchen mittlerweile echt "uncool" ist. "Wir haben uns Bilder von Raucherlungen angeguckt und waren geschockt", berichten die Schüler. "Außerdem waren die Nichtraucher-Projekte interessante Alternativen zum Schulalltag." So hatte der Wettbewerb gleich mehrere Vorteile für die Schüler. Im November dieses Jahres beginnt der nächste Wettbewerb. Mehr Informationen unter www.besmart.info.

Info:
Neben der AOK wird der Wettbewerb durch lokale Unternehmen und private Institutionen, aber auch durch die Deutschen Krebshilfe, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutschen Herzstiftung und die Deutschen Lungenstiftung gefördert.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Be smart...

(Schaufenster Mettmann/Tanja Bamme)