A3/A46 - Lkw-Unfall: Verdacht der Unfallflucht - Hoher Sachschaden - Polizei sucht Zeugen - Langer Stau

A3/A46 - Lkw-Unfall : Verdacht der Unfallflucht - Hoher Sachschaden - Polizei sucht Zeugen - Langer Stau

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war ein 46-jähriger Berufskraftfahrer aus dem Westerwald mit seinem Muldenkipper auf dem Verzögerungsstreifen der A3 aus Richtung Oberhausen kommend unterwegs.

Er beabsichtigte auf die A46 in Richtung Düsseldorf zu wechseln. Nachfolgend befuhr ein weiterer Sattelzug den zweiten Verzögerungsstreifen und beabsichtigte auf die A 46 in Richtung Wuppertal zu wechseln. Ein noch auf der Hauptfahrbahn fahrender Lkw mit Anhänger erkannte die Situation offensichtlich zu spät und wechselte erst im letzten Moment auf die Verteilerfahrbahn. Hierbei touchierte er den Muldenkipper und drängte diesen in Richtung Schutzplanke. Als dieser eine Notbremsung einleiten musste, fuhr der zweite Sattelzug auf. Hierdurch geriet der Muldenkipper ins Schleudern und kollidierte mit der Lärmschutzwand. Der Lkw mit Anhänger flüchtete von der Unfallstelle.

Zur Bergung der Fahrzeuge musste die Nebenfahrbahn des Autobahnkreuz Hilden in Richtung Köln sowie der erste Fahrstreifen der A3 in Richtung Köln bis 20.45 Uhr gesperrt werden. Das längste Stauausmaß betrug circa 10.000 Meter. Der Gesamtschaden wird auf 330.000 EUR geschätzt.

Hinweise zu dem Lkw mit Anhänger werden erbeten an das Verkehrskommissariat 4 der Düsseldorf Polizei unter Telefon 0211 - 870-0.

(Schaufenster Mettmann)
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