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So viele Besucher wie nie

Gemütlichkeit auf dem Blotschenmarkt
Gemütlichkeit auf dem Blotschenmarkt FOTO: JS/FF
Mettmann. Der Blotschenmarkt ist so erfolgreich wie nie, die Besucher rennen den Standbeschickern des Mettmanner Weihnachtsmarktes im wahrsten Sinne des Wortes die Buden ein. Schon werden Rufe nach einer Vergrößerung laut.

Eine Vergrößerung der Marktfläche käme nicht in Frage, da sind sich die Organisatoren einig. Andere Ideen sind da gefragt. Wie wäre es denn mit Gemeinschaftsbuden? "Wenn sich beispielsweise drei Vereine eine Hütte teilen und jeder Verein nur sechs Tage zur Verfügung hat, wäre auch das personelle Aufkommen für jeden einzelnen nicht so hoch", so Organisationsmitglied Solveig Clausen. "Eine Idee, die wir von anderen Märkten kennen."
Christoph Kesselmann mit seinem Curryflitzer ist seit Jahren Stammbetreiber und kann sich eine Vergrößerung auch nur schwer vorstellen. "Der Charme des Blotschenmarktes würde verloren gehen." Ein besonderes Lob spricht er dem Organisationsteam aus - im Besonderen den Ideengeber für die Umgestaltung der Mülleimer. "Durch die vergrößerten Öffnungen des Mülleimers ist der Markt nun wesentlich sauberer."
Bei Kesselmanns freuen sich die Besucher auf selbst gemachte Pommes und original Berliner Currywürste. "Ich bin in diesem Jahr sehr zufrieden mit den Umsätzen. Wir bereiten unsere Pommes selbst zu und legen ganze Nachtschichten für die Vorbereitung ein. Viel Kapazitäten nach oben haben wir nicht mehr", so Kesselmann.
Die Standbetreiberin Patrycja Stefan rechnen allerdings erst nach vollen 18 Tagen Blotschenmarkt mit ihren Kassen ab. "Ich sehe erst am Ende, ob das Jahr für mich erfolgreich war", so die Inhaberin des kleinen Nähstübchens gegenüber des Süßwarenwagens. "Ich bin bereits zum dritten Mal dabei und fühle mich auf dem Blotschenmarkt einfach wohl. Die Kunden erkennen mich wieder und ich werde gut angenommen."
Eine neue Hütte spendierte ME- Impulse in diesem Jahr dem Teelicht. Die Bude direkt neben dem Stadtgeschichtshaus spendet den Besuchern seit Jahrzehnten ein warmes Plätzchen, Heißgetränke und selbstgemachtes Weihnachtsgebäck. "Die neue Hütte ist größer, höher und durch die Fenster auch wesentlich übersichtlicher und besser zu erkennen", freut sich Horst Spiecker von der Christlich Freikirchlichen Gemeinde. "Wir betreiben die Hütte ehrenamtlich mit 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Das gesamte Geld geht seit Jahren an das Projekt Arche in Düsseldorf." Die Gemeinde ist bereits seit 1979 ein fester Bestandteil des Marktes.
 

(Schaufenster Mettmann / Tanja Bamme)