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Leserbrief zu "Ute Stöcker: Ilona Bungert-Dellit vergiftet die Diskussion"
"Die CDU hat bis heute keinen Termin gefunden"

Mettmann. Zu unserem Artikel "Ute Stöcker: Ilona Bungert-Dellit vergiftet die Diskussion" erreichte uns folgende Leserzuschrift.

"Das Mettmanner Bürgerforum möchte zum wiederholten Mal darauf hinweisen, dass es nie vorgesehen
war, an der Laval Treppe Gemüse zu pflanzen, sondern ausschließlich Obst. Dies zeigt deutlich, dass die Mettmanner CDU keine Kenntnis unseres Projektes 'Essbare Stadt' hat. Wie treffend berichtet, hat das Mettmanner Bürgerforum schon 2015 'Mettmann zum FrEssen gern' initiiert. Seit Dezember 2015 wurden alle Parteien gebeten, sich unser Konzept anzuschauen. Die CDU hat leider, trotz mehrfacher Bitten des Mettmanner Bürgerforums bis heute dafür nicht die Zeit gefunden. Um die Missstimmung zwischen der CDU und dem Mettmanner Bürgerforum auszuräumen, hat die 1. Vorsitzende unseres Vereins im Herbst 2016 versucht, ein persönliches Gespräch herbeizuführen. Dieses Gespräch hat bis heute bei der CDU keinen Termin gefunden.

Der 'Eine Welt Laden' hat sich nie für das Projekt 'Essbare Stadt' ausgesprochen, sondern wir haben ihre Aktion 'Mettmann wird Fair Trade Stadt' unterstützt. Diese Zusammenarbeit ist auf Grund von Differenzen in der Vorgehensweise aufgegeben worden. Die CDU will in einer Steuerungsgruppe die vielen, für die Innenstadt bedeutsamen Projekte sichten und priorisieren. Dies ist in Unkenntnis unseres Projektes (Gemüse an der Laval Treppe) nur schwer vorstellbar. Im Gegensatz zu anderen Vorschlägen Mettmanner Vereine hatten wir bis heute
keine Möglichkeit, die Idee einer Gestaltung der Grünflächen der Stadt im Sinne einer Multifunktionalität
sozialer, ökologischer, ökonomischer und auch ästhetischer Funktionen zu präsentieren.

Wie sich in Andernach gezeigt hat, wächst mit der Wahrnehmung die Verantwortlichkeit der Bürgerschaft,
frei nach dem Motto: 'Stelle dem Bürger eine hochwertige Anlage zur Verfügung und er geht hochwertig damit um.'
Da das Bürgerforum viele Projekte unterstützt sind wir überzeugt, einen Beitrag zum Wohl unserer Stadt zu leisten. Die enge Verknüpfung mit vielen anderen Vereinen Mettmanns bestätigt dies. Die 'Essbare Stadt' ist ein Geschenk an Mettmann. Wie uns Frau Havlat von der Stadtverwaltung mitteilte, ist unser Projekt an der Laval Treppe, entsprechend den Richtlinien des Verfügungsfonds als förderungswürdig anerkannt worden.

Laut Bundesministerium für Umwelt wurde mit der Einführung des Programms 'Aktive Stadt- und Ortsteilzentren' das Angebot zur Einrichtung von Verfügungsfonds geschaffen, u.a. mit dem Ziel einer Aktivierung privaten Engagements und privater Finanzressourcen für den Erhalt und die Entwicklung zentraler Stadtbereiche, siehe www.staedtebaufoerderung.info/StBauF/DE/Programm/. Mit Hilfe weiterer Spenden von Bürgern und dem Bürgerforum wollen wir ein positives Handeln für Mettmann fördern.

Wie auch andere Vereine in Mettmann erleben wir eine unvollkommene Kommunikation mit den Parteien, was bei einem Treffen der Vereine mit der CDU 2015 das Thema war. Unter diesen Voraussetzungen wird ehrenamtliche Tätigkeit erschwert und behindert. Dass die Ratsmitglieder unserer Stadt eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben steht außer Zweifel. Das die Ratsmitglieder für Ihre Arbeit eine Aufwandsentschädigung erhalten ist in der Hauptsatzung der Kreisstadt Mettmann vom 16. April 2016 unter § 13 + § 14 nachzulesen. Da die Mitglieder
der Vereine keine monatliche Entschädigung erhalten, ist ein angedeuteter Vergleich wohl kaum zulässig.
Zu ausführlicheren Informationen laden wir Sie herzlichst auf unsere Homepage ein www.mettmanner-buergerforum.de."

Ilona Bungert-Dellit im Namen des Vorstandes des Mettmanner Bürgerforums

 

Hinweis

Die in Leserbriefen geäußerte Meinung gibt nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem sinngemäße Kürzungen vor.

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