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Behinderten Sport Gemeinschaft Mettmann richtet Deutsche Meisterschaften aus

Behinderten Sport Gemeinschaft Mettmann richtet Deutsche Meisterschaften aus
FOTO: privat
Mettmann. Bei der Behinderten Sport Gemeinschaft Mettmann (BSGM) laufen die Vorbereitungen auf den größten sportlichen Wettkampf, den der Verein je durchgeführt hat, auf Hochtouren.

Am 14. und 15. September richtet die BSGM die 14. Deutschen Meisterschaften im Hallen-Boccia aus. Die Titelkämpfe wurden nach Mettmann vergeben, weil die BSGM in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert.

18 Mannschaften aus 12 Bundesländern treten an

Das Turnier findet in der Sporthalle des Berufskollegs Neandertal, Flurstraße 10, statt. Dazu werden 18 Mannschaften aus zwölf Bundesländern mit rund 120 Teilnehmern erwartet. Nach dem Einzug und der Begrüßung der Mannschaften wird das Turnier von Bürgermeister Thomas Dinkelmann eröffnet. Es nehmen Teams aus Weinheim, Markgröningen, Neumarkt, Regensburg, Straubing, Berlin, Wiesbaden, Grevesmühlen, Stadthagen, Gelsenkirchen, Nordwalde, Frankenthal, Gersweiler, Köthen, Arnstadt und Mettmann teil.

Favorit ist der Titelverteidiger BRS Gersweiler, der mit Cheftrainer Edmund Minas (Cheftrainer der Para-Boccia-Spieler) und den Nationalspielern Boris Nicolai und Anita Raguwaran antritt. Besonders Nicolai befindet sich derzeit in bestechender Form. Bei den Weltmeisterschaften in Liverpool belegte er vor wenigen Tagen den 3. Platz im Para-Boccia-Einzelwettbewerb BC 4. Er ist der erste deutsche Athlet, der bei einer internationalen Meisterschaft für Deutschland eine Medaille erringen konnte.

BSGM: Vorbereitungen liefen nicht sehr gut

Die Mettmanner selbst haben schon an mehreren Deutschen Meisterschaften teilgenommen. Bestes Ergebnis war bisher ein dritter Platz in Arnstadt. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Meisterschaft liefen nicht besonders gut. Wegen Krankheit und Verletzungen mussten einige Spieler länger mit dem Training aussetzen. Die BSGM hofft dennoch, im vorderen Feld mitmischen zu können. Für Mettmann kommen die drei Para-Boccia-Spieler Sigrid Ehrhard, Stanislaw Jarzecki und Hans Stauff sowie Spielführerin Birgit Büscher zum Einsatz.

Am Freitag werden die Wettkämpfe von 12 bis gegen 18 Uhr ausgetragen, am Samstag von 9.30 bis zirka 16 Uhr. Mit der Siegerehrung werden die Titelkämpfe beendet. Zuschauer sind herzlich willkommen.

Info zum Hallen-Boccia:

Hallen-Boccia ist eine Sportart, die in der ganzen Welt verbreitet ist und von Behinderten und Nichtbehinderten gespielt werden kann. Boccia ist besonders für Menschen geeignet, die in ihrer Mobilität stark eingeschränkt sind. Die Sportart bietet vor allem Menschen mit cerebralen Bewegungsstörungen die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und an Wettkämpfen teilzunehmen. Boccia kann ohne größeren Aufwand durchgeführt werden. Neben einem begrenzten Spielfeld braucht man dafür lediglich ein Ballset, sechs rote und sechs blaue Bälle sowie den weißen Ball, den Jackball. Derjenige, der seine Bälle am dichtesten am Jackball platziert, hat gewonnen.

(Schaufenster Mettmann)

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