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Starke Rauchentwicklung bei Georg Fischer

Feuerwehr musste ausrücken
Feuerwehr musste ausrücken FOTO: FW Mettmann
Mettmann. Am Donnerstagnachmittag meldete ein Mitarbeiter von Georg Fischer der Kreisleitstelle um 17.19 Uhr eine starke Rauchentwicklung in einer Produktionshalle an der Flurstraße.

Er konnte jedoch keine konkreten Angaben machen, ob und wo es brennt. Die Kreisleitstelle entsandte unverzüglich mehrere Löschzüge, einen Rettungswagen der Feuerwehr Mettmann sowie einen Notarzt der Feuerwehr Ratingen zur Alarmadresse.

Beim Eintreffen erster Kräfte drang dichter Rauch aus dem vorderen Bereich der Produktionshalle und dem angrenzenden Gebäudetrakt. Die Mitarbeiter der Firma wurden durch den Brandgeruch sowie die Rauchentwicklung aufmerksam, konnten schnell Maßnahmen zur Belüftung der großen Halle veranlassen und das Gebäude rechtzeitig und unverletzt verlassen. Außerhalb des Gebäudes verständigten sie die Feuerwehr und standen nach deren Eintreffen bei der Erkundung und der Ursachenforschung helfend zur Seite.

Durch die Feuerwehr wurden aufgrund der Größe des Hallenkomplexes unverzüglich zwei Abschnitte gebildet, um die Quelle der Rauchentwicklung rasch aufzufinden und die Ursache von mehreren Seiten bekämpfen zu können. Von der Feuerwehr drangen mehrere Atemschutztrupps mit Löschrohren zur Erkundung, Kontrolle und Brandbekämpfung in das Objekt vor.

Im Laufe der Erkundung sowie der eingeleiteten Maßnahmen, nahm die Verrauchung immer weiter ab. Durch die Feuerwehr wurden alle risikoreichen Punkte ausgiebig mit Wärmebildkameras begutachtet. Es konnte bis zum Schluss keine Ursache für die anfangs vorhandene starke Rauchentwicklung gefunden werden. Der Einsatz der Feuerwehr wurde gegen 19 Uhr beendet. Im Einsatz waren 51 Feuerwehrkräfte mit 14 Fahrzeugen, der Rettungsdienst Mettmann und Ratingen sowie ein Streifenwagen der Polizei.

Auf der Flurstraße kam es durch den Feuerwehreinsatz zu kleineren Verkehrsstörungen.

(Schaufenster Mettmann)